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Ahmadinedschad erhebt schwere Vorwürfe gegen USA

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Bild: wikipedia.deUnter dem Vorsitz von Altbundesrat Joseph Deiss hat der Iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung einen Eklat verursacht. Er bezichtigte die amerikanische Regierung, selbst in die Anschläge vom 11. September 2001 involviert zu sein.

Viele Beschuldigungen
Seine Rede begann Mahmoud Ahmadinedschad wie gewohnt mit einem Gebet, gratulierte dem aktuellen Vorsitzenden, in diesem Jahr Joseph Deiss, zu seiner Ernennung und bedankte sich beim ehemaligen Vorsitzenden für seinen Einsatz. Der Saal war ziemlich spärlich besetzt. Ähnlich einer Herbstsession des Nationalrats in einem Nicht-Wahljahr. Seine Rede war dennoch explosiv. Er verlangte von der UNO eine genaue Prüfung der Geschehnisse vom 11. Semptember 2001. Er verurteilte die Kriegsführung der USA und bezichtigte sie, unter falschen Angaben Kriege angezettelt und Genozid betrieben zu haben. Der 11. September sei dabei das Schlüsselereignis und die US-Amerikanische Beteiligung nicht von der Hand zu weisen.

Unter falscher Flagge
Ahmadinedschad legte die Behauptung nahe, die 9/11-Anschläge wären von den USA "unter falscher Flagge" verursacht worden, um ihren Globalimperialismus und die Kontrolle über den Nahen Osten weiter zu verstärken. Ausserdem sollte mit dieser Attacke die heimische Wirtschaft und das „Zionistische Regime“ (Israel) gerettet werden. Während seiner ganzen Rede kamen immer wieder die Worte „New Order“ oder „New World Order“ zur Geltung. Mit diesen Ausdrücken schien der Führer des Iranischen Staates vor allem die amerikanische und europäische Delegation zu betiteln. Er bezeichnete die USA auch immer wieder als „böse Macht“.

Anschuldigungen auf beiden Seiten
Er wiederholte auch, dass der Iran mit seinem Atomprogramm lediglich die Energie-Ressourcen vollumfänglich nutzen will. Die USA und andere hingegen wollten ihre Monopolstellung wahren, weshalb sie den Iran mit unwürdigen Sanktionen belegten. In diesem Zusammenhang proklamierte er das Jahr 2011 als das Jahr der weltweiten atomaren Abrüstung. Als Reaktion auf Ahmadinedschads Rede verliessen die amerikanische und europäischen Delegationen die Versammlung schon relativ früh. Mahmoud Ahmadinedschad sieht sich immer wieder mit Anschuldigungen konfrontiert, wonach er ein Antisemit sein soll, der den Staat Israel als nicht existent sehen und die jüdische Gemeinschaft nach Europa aussiedeln will. Ausserdem wird dem iranischen Staat immer wieder vorgeworfen, Uran anzureichern, um damit Atombomben zu produzieren, die den Westen bedrohten.

Demonstranten gegen Ahmadinedschad
Vor dem Hauptgebäude versammelten sich Hunderte von Demonstranten. Sie warfen Mahmoud Ahmadinedschad Wahlbetrug vor und verlangten Demokratie für den Iran. Dabei skandierten sie immer wieder den Namen der Widerstandsrat-Vorsitzenden Mariam Radschawi. Zur Widerstandsbewegung zählen sich auch Sympathisanten der oppositionellen Volksmudschaheddin, die auch auf der US-Liste der Terrororganisationen stehen.


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