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Subtile Medienmanipulation aufgezeigt am Beispiel der Luzerner Zeitung

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In letzter Zeit ist wieder vermehrt zu beobachten, dass Printmedien zu sehr tendenziöser Berichterstattung neigen. Vor Allem im Bereich rund um den Atomkonflikt im Iran sind solche Phänomene immer wieder zu beobachten. Durch geschickte Anordnung von Fakten, werden wichtige Tatsachen verschwiegen, oder lediglich ganz am Rande erwähnt.


Am 21. März druckte die Luzerner Zeitung auf Seite sieben einen Artikel mit der Überschrift „Achmadi-Nedschad chancenlos“. Darunter war als Einleitung folgendes zu lesen: „Ali Laridschani ist nach der Parlamentswahl der Favorit für die iranische Präsidentenwahl 2013. Achmadi-Nedschad wurde regelrecht demontiert“. Beim Überfliegen dieser Passage erhält der geneigte Leser das Gefühl, dass der aktuelle iranische Präsident Mahmud Ahmadi-Nezad im Jahr 2013 wieder kandidieren darf, und dass ihm jedoch bei dieser Bestätigungswahl keine Chancen auf Widerwahl eingeräumt werden. Tatsache ist jedoch, dass im Iran die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Amtsperioden limitiert ist, und somit eine weitere Kandidatur des aktuellen Präsidenten nicht möglich ist. Anstelle im weiteren Verlauf des Artikels auf dieses Faktum hin zu weisen, schreibt der Autor lediglich „Selbst wen Achmadi-Nedschad ein drittes Mal antreten dürfte…“. Rainer Hermann setzt also für seinen Artikel, welchen er ursprünglich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung geschrieben hat, voraus dass der Leser von dieser Tatsache bereits Kenntnis hat. Beim Lesen dieses Artikels entsteht jedoch viel mehr die Vermutung, dass diese Tatsache bewusst unterschlagen wird um die negative Stimmung, welche momentan von allen Seiten geschürt wird weiter aufzuheizen.


Vor dem Presserat kaum eine Chance
Ein Werkzeug um unfairer Berichterstattung den Riegel zu schieben, ist der Gang vor den Presserat. Dieser besteht aus 21 Mitgliedern, welche Medienerzeugnisse auf Verstösse gegen den Journalistenkodex überprüfen. Das Gremium gibt im Anschluss eine Stellungnahme zur eingereichten Beschwerde ab, und ist in der Lage, Journalisten zu rügen, es ist jedoch nicht in der Lage rechtsverbindliche Sanktionen auszusprechen. Wie ähnliche Fälle in der Vergangenheit gezeigt haben, gewichtet der Presserat die journalistischen Freiheiten höher, als das Recht des Lesers auf die Wahrheit und Vollständigkeit eines Artikels. Somit bleibt dem geneigten Leser keine andere Möglichkeit, als sich im Internet über andere Kanäle zu informieren, und sich seine Informationen aus anderen Quellen zu beschaffen.

NLZ-Artikel

Kommentare  

 
-1 #1 Gegen Illuminaten 2012-03-23 18:53
Die Blätter dürfen anscheinend schreiben was sie wollen. Bewusste Falschinformati on, Rassismus, Islam-Hetze alles kein Problem. Die Polizei, GRA und Konsorten, die einschreiten müssten sind von Rassisten kontrolliert. Mit Staatsgeld!
Noch schlimmer ist die Kontrolle der Illuminaten-Zionisten über die SRG!!! Da muss man sich bei Herr Casanova beschweren. Der weist aber eh ab. Was wir brauchen ist ein öffentlicher Gerichtsprozess gegen das organisierte Verbrechen das unsere Institutionen kontrolliert. Inkl. Gerichte!!!
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