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Wasserwirbelkraftwerk in Wolhusen-Markt nimmt erste Hürde

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Geplanter Standort des Wirbelkraftwerks (Bild: Pro Werkplatz Luzern)Neben der Holzofenbäckerei Bergblick und der „kleinen Kneipe" Didi's Pizza Corner in Wolhusen – Markt wird wohl im nächsten Jahr mit dem Bau eines Wasserwirbelkraftwerkes und einer Hängebrücke begonnen. Eine erste öffentliche Ausschreibung in Wolhusen ist ohne Einsprache abgelaufen. Mit diesem Kleinwasserkraftwerk könne Strom für ca. 120 Haushaltungen hergestellt werden. Dies teilt die IG „Pro Werkplatz Luzern" mit.

Damit hat auch der Bauherr Heinrich „Didi" Keiser, der auf der Liegenschaft Bergblick eine „kleine Kneipe" betreibt, nicht gerechnet: Auf die Ausschreibung seines Wasserwirbelkraftwerkes ist keine einzige Einsprache eingegangen. Schon seit mehreren Jahren hat sich Didi Keiser mit dem Gedanken befasst, die Wasserkraft der Kleinen Emme vor seinem Haus zu nutzen. Mit dem Wasserwirbelkraftwerk kann jetzt die Wasser-Energie der Fluss-Schwelle von ca. 2 Meter Höhe in elektrische Energie umgewandelt werden. Dabei wird in den Verlauf der Kleinen Emme nicht eingegriffen. Das Wasser wird seitlich von der Schwelle weg über ein horizontales Wasserwirbelkraftwerk geführt, das wiederum einen Generator antreibt.

Einfaches Prinzip
Mit diesem einfachen Wasserwirbelkraftwerk – Prinzip wird nicht nur die Wasserenergie der Schwelle genutzt, sondern es wird zugleich auch Sauerstoff ins Wasser beigegeben. Für die schnellen Fische ist das Wasserwirbelkraftwerk schon heute durchgängig, für die langsameren Tiere wird eine Fisch-Schleuse installiert. Damit kommt Didi Keiser den Anforderungen von Pro Natura, WWF, Fischereiverband etc. entgegen. Und gibt es wieder einmal ein Hochwasser, so fliesst das Wasser einfach am Kraftwerk vorbei Richtung Wolhusen.

Versorgungs-Potential für 1 Mio. Menschen
Seit gut einem Jahr befindet sich in Schöftland eine Versuchsanlage in Betrieb und hat die Erwartungen bereits heute erfüllt. Der dort produzierte Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespiesen. Die Genossenschaft GWWK plant daher, auch weitere Kraftwerke in der Schweiz zu errichten. Würde man die rund 140'000 Schwellen in der Schweiz konsequent ausnutzen, so gäbe dies ein Strom-Potential für über 1 Mio. Personen, rechnet „Pro Werkplatz Luzern".

Kosten von ca. 800'000 Franken
Getreu seinem Motto: „Mache statt rede" will Didi Keiser, der auf der Kantonsratsliste 17 für die parteiunabhängige Interessengemeinschaft „Pro Werkplatz Luzern" kandidiert, sein Wasserwirbelkraftwerk möglichst schnell bauen. Er rechnet mit Kosten von ca. 800'000 Franken. Das Kraftwerk mit einer Nutzungsdauer von gegen 80 Jahren wird voraussichtlich in 20 Jahren abgeschrieben sein. Damit leistet Didi Keiser einen kleinen Beitrag zur Lösung des „Nach-Fukushima-Energieproblems".

Zu „Pro Werkplatz"
Pro Werkplatz Luzern ist eine parteiunabhängige Gruppierung, welche sich für den Wirtschaftsstandort Luzern einsetzt. Sie tritt mit 10 Kandidaten zu den Luzerner Kantonsratswahlen vom 10. April 2011 an. Energie, insbesondere eine eigene Stromversorgung und ein flächendeckendes Glasfasernetz im Kanton Luzern, sind ihre Kernthemen


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