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Occupy macht Rote zur Denkfabrik

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Die Occupy-Bewegung erlebt ein Frühlingserwachen. Nachdem das Camp auf dem Zürcher Lindenhof noch vor dem eiskalten Winter durch die Staatsgewalt geschlossen wurde, blieb auf dem Parkgelände noch ein Informationsstand übrig. Jetzt sollen diese und andere Informationen in Form von Veranstaltungen weitere Verbreitung finden. So findet am 22. März im Kulturhaus «Rote Fabrik» in Zürich eine Informationsveranstaltung mit dem Thema: «Die Problematiken des herrschenden Geldsystems – Geldschöpfung, Schuldenkrise, Spekulation, Zinseszins» statt.



Ab 18.30 Uhr beginnt am Mittwoch dem 22. März im «Rote Fabrik»-Clubraum eine Informationsveranstaltung zum Überthema Geldreform. Die Begrüssungsrede bestreiten Delegierte des aktiven Occupy Zürich-Kerns. Anschliessend referiert Professor Bernd Senf. Laut seiner Homepage wurde er 1944 geboren. Vom Jahr 1973 bis zum März 2009 arbeitete er als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin. Zudem ist Senf Autor der Bücher «Der Nebel um das Geld», «Die blinden Flecken der Ökonomie» und «Der Tanz um den Gewinn».

Laut Veranstaltungsflyer richtet sich der Anlass «an alle, die das gegenwärtige Wirtschaftssystem besser verstehen, kompetent kritisieren und konstruktiv verändern wollen.». Dabei soll Prof. Bernd Senf für Fachleute und interessierte Laien nachvollziehbar die Schwächen der gängigen Wirtschaftstheorie aufzeigen und praktikable Lösungsansätze erläutern.

Die Veranstaltung wird von mehreren Verbänden mitgetragen. Da sind zum Einen die Exponenten der Bewegung «Occupy Zürich». Dazu kommt die «Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung.», kurz INWO, die eine Nichtregierungsorganisation (NGO) darstellt, welche sich laut Homepage seit 1990 für ein nachhaltiges Finanzsystem sowie eine humane und gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung stark macht. Dadurch entstand die Komplementärwährung TALENT. Auch dabei ist der «Verein Monetäre Modernisierung», kurz MoMo, welche mit der sogenannten «Monetative» eine Vollgeldreform bewirken will. Nebenbei: Der Kunstbegriff «Monetative» statt aus der Feder von Bernd Senf selbst. Mit von der Partie ist auch noch die neu gegründete Interessengemeinschaft IDEA, kurz «IG IDEA», welche laut Homepage als Vereinigung für Menschen, welche sich unabhängig vom gängigen Schullehrbuch Wissen aneignen, dient. Nicht zuletzt partizipiert die Rote Fabrik als Gastgeber selbst an der Veranstaltung.

Anschliessend an das Referat wird eine moderierte Podiumsdiskussion abgehalten, bei welcher das Publikum miteinbezogen wird. Der Anlass dauert bis ca. 21 Uhr.
 

 


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