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„Hobbylos“ ist Jugendwort des Jahres 2010

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Bild: suedwitz.deEine Jury hat wiederum das Wort, das Unwort und das Jugendwort des Jahres 2010 gewählt. Die Kriterien dafür sind: ein Wort muss das jeweilige Jahr und die Schweiz betreffen, es muss wichtig, häufig gebraucht, von besonderer Bedeutung und von sprachlicher Qualität sein. Die diesjährigen Sieger sind „Ausschaffung“, „FIFA-Ethikkommission“ und „hobbylos“.
 
Jugendwort des Jahres
„Hobbylos“ sei für junge Menschen in der Schweiz eine verbale Allzweckwaffe. Das Wort stehe für Antriebslosigkeit, Langeweile und Apathie, aber auch für Freude, grossen Spass oder Genialität. Ein Wort, das in der Erwachsenensprache kaum verwendet und auch nicht wirklich verstanden werde. Alles Kriterien, welche ein Jugendwort braucht.
 
Wort des Jahres
Zum Wort des Jahres wählte die Jury um den Journalisten Hannes Hug „Ausschaffung“. Die Jury stellt fest, dass es mit „Minarettverbot“ im letzten Jahr und mit „Ausschaffung“ in diesem Jahr, lediglich einer einzelnen politischen Gruppierung gelingt, gleichsam Themen zu setzen, den öffentlichen Diskurs zu bestimmen und neue Ausdrücke im Volksmund zu verankern. So habe die plakative Formulierung der SVP den ursprünglich verwendeten Ausdruck „Rückführung“ komplett aus der Alltagssprache verdrängt.
 
Unwort des Jahres
Aufgrund der wiederholten Korruptionsbeschuldigungen rund um die FIFA und ihrer Funktionäre, beabsichtigt der Weltfussballverband nun mit einer hausgemachten Kommission seine hausgemachten Probleme zu lösen. In diesem Zusammenhang den Begriff der Ethikkommission zu strapazieren, sei nach Ansicht der Jury ein glatter Widerspruch – ohne Wenn und Aber.
 
Satz des Jahres
Hierfür lieferte die Enthüllungs-Plattform Wikileaks den Stoff. Darum ist der Sieger dieser Kategorie „Die Schweiz ist eine frustrierende Alpen-Demokratie“ – zu entnehmen aus den veröffentlichten geheimen US-Dokumenten über die Schweiz. Der ehemalige US-Botschafter Peter Coneway hielt diesen Satz 2008 in einem Protokoll fest. Dies sei kleiner Beitrag der Schweiz im grossen Wikileaks-Skandal – ohne richtigen Newswert.

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