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Yvette Estermann will Einwanderungskriterien verschärfen

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Bild: Yvette EstermannDie Krienser SVP-Nationalrätin Yvette Estermann will die Niederlassungsbedingungen für Einwanderer verschärfen. In einer Motion beauftragt sie den Bundesrat, ein Gesetz zur Einführung eines Punkte-Systems für die Zuwanderung analog jenem von Dänemark und der „ROT-WEISS-ROT-CARD“ von Österreich vorzulegen. Die Schweiz könne es sich nicht leisten, zu einem Sammelbecken für Einwanderer zu werden, die in anderen Staaten abgelehnt wurden.

Seit dem 15. November 2010 gelten in Dänemark strengere Niederlassungsbedingungen. So führte die Mitte-Rechts-Regierung ein Punkte-System für die Zuwanderung ein. Ähnlich wie Dänemark setzt auch Österreich im Sommer 2011 eine neue Einwanderungsregelung mit einem Punkte-System für die Zuwanderung in Kraft, die sogenannte „ROT-WEISS-ROT-CARD“.

Die Schweiz könne es sich auf Dauer nicht leisten, laschere Zuwanderungsgesetze als die europäischen Nachbarstaaten zu haben, ist SVP-Nationalrätin Yvette Estermann überzeugt. Es drohe die Gefahr, dass die Schweiz wegen ihren grosszügigen Regelungen zu einem Sammelbecken für Einwanderer werde, welche in anderen Staaten abgelehnt würden, da sie deren Einwanderungsbedingungen nicht erfüllten. Das Volk wünsche jedoch strengere Regeln. „Diesem Wunsch der Schweizer Bevölkerung muss die Regierung nun endlich auch nachkommen“, sagt Estermann und reicht im Nationalrat mit 80 Mitunterzeichnern weit über die SVP hinaus eine Motion ein, welche ein wie in Dänemark und Österreich ein Punkte-System in der Einwanderung einführen soll.

Die Begründung: die Zuwanderer müssten bestimmte Voraussetzungen für eine Einwanderung in die Schweiz erfüllen. „Dazu gehören vor allem sehr gute Sprachkenntnisse (Test), eine qualifizierte Ausbildung und eine umfangreiche Berufserfahrung“. Für hochqualifizierte Fachkräfte und für Mangelberufe müsse es Ausnahme-Regelungen geben. Yvette Estermann ist sich sicher: „Damit hat die wirtschaftliche und soziale Integration der neuen Einwanderer hier in der Schweiz massiv bessere Chancen auf Erfolg“.

Kommentare  

 
+4 #1 Maire Patrick 2010-12-20 21:20
Grosse Ironie. Yvette Estermann ist ja selber nur eine Eingebürgerte Schweizerin. Ich frage mich, ob sie wohl die Vorraussetzunge n selber erfüllt hätte...
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