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Initiative gegen Pädophile auf dem Endspurt

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Bild: ZVGSeit mehr als einem Jahr sammelt die Vereinigung „Marche Blanche" Unterschriften für die Volksinitiative „Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen". Mitte April 2011 läuft die Sammelfrist für diese Initiative ab. Die Zeit wird knapp – und die Initianten sind bemüht, die letzten Unterschriften zusammenzutragen.

Konkret fordert die Volksinitiative, dass Personen, die verurteilt werden, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes beeinträchtigt haben, endgültig das Recht verlieren eine berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen auszuüben. Hauptinitiator der Volksinitiative ist der Westschweizerische Verein „Marche Blanche", welcher sich zum Ziel gesetzt hat, die Pädophilie zu bekämpfen. Nach der Lancierung haben verschiedenste Parteien und Organisationen den Initianten ihre Unterstützung zugesagt. Nebst den bürgerlichen Parteien wie SVP, EDU und CVP konnten sich die Initianten auch die Zusicherung der SP sichern.

Trotz der breiten Unterstützung der Parteien verläuft die Unterschriftensammlung eher harzig. Ein Grund dafür könnte Simonetta Sommarugas jüngste Aussage in der „Neuen Luzerner Zeitung" sein, wonach sie das Berufsverbot für Pädophile so oder so weiter ausweiten möchte. Wie Viktor Pfister aus dem Initiativkomitee auf Anfrage von Info8.ch mitteilte, beläuft sich die Zahl der momentan gesammelten Unterschriften ungefähr auf 90'000. Es fehlen also noch mindestens 10'000 Unterschriften. Um diese zusammenzubringen, sind bis Mitte März jedes Wochenende Standaktionen in unterschiedlichen Städten geplant. Pfister zeigt sich überzeugt, dass die restlichen Unterschriften in den nächsten anderthalb Monaten noch gesammelt werden können. Ausserdem würden die aktuellen Ereignisse rund um den Missbrauchsfall in Bern (den grössten der Schweizer Geschichte) dazu beitragen, dass sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen. Dieser Optimismus wird auch vom Geschäftsführer der Schweizer Demokraten – Bernhard Hess – geteilt. Seine Partei unterstützt die Initiative ebenfalls und ist zuversichtlich, zum Erfolg mindestens 5'000 zusätzliche Unterschriften beisteuern zu können.

Sollte die Initiative am 20. April 2011 zu Stande kommen, kann das Volk voraussichtlich im Jahr 2013 über die Vorlage abstimmen. Aus den Debatten in den eidgenössischen Räten kann jedoch schon heute entnommen werden, dass in diesem Falle zu dem von den Initianten geforderten zwingenden Berufsverbot wahrscheinlich eine abgeschwächte Version als Gegenvorschlag erarbeitet würde.


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