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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Australien ist ein tolles Land! Aus eigener Erfahrung weiss ich: Es hat grandiose Strände, das coolste Wappentier, das es geben kann (ein Känguru) und es ist mindestens so multikulturell wie die Schweiz. Nur sieht man das auf dem Fussballfeld nicht. Keine grazilen Surfer-Typen, die den Ball mal streicheln anstatt ihn mit Wuchtschüssen zu malträtieren. Keine Kaltblütigkeit wie bei einem Boxer (keiner kann mir sagen, dass ein Tier, das boxen kann, nicht cool ist). Und da wäre noch die wichtigste Fehlerscheinung: keine Australier mit „Migrationshintergrund“ auf dem Feld.
 
Ok, ich gebe zu, ein paar Ex-Jugoslawen. Ausserdem werden viele jetzt sagen: Australien ist das Einwanderungsland schlechthin und besteht ja fast nur aus Immigranten. Ja klar… Ich spreche aber von den Ureinwohnern, die in der urbanen Gesellschaft dahin darben und von all den Einwanderern von den Pazifischen Inseln und natürlich auch von den Millionen Südostasiaten im Land. Die Schweiz macht es ja vordergründig besser. Gökhan Inler passt zu Bunjaku, der verlängert auf Derdiyok und die Schweiz schiesst daneben! Auf der Gegenseite die Australier mit einem Vorstoss. Cahill auf Neill, der hat im Radius von 10 Metern niemanden gegen sich, allein vor dem Tor und der Ball geht daneben!
 
Jedoch sollte man hier anfügen: Die Australier sind prädestinierte Verteidiger. Ihr Körperbau ist massig und wuchtig. Solche Spieler klären normalerweise die Bälle und befördern sie nicht ins Tor. Das haben die "Aussies" ja gezeigt. Wenn man ehrlich ist, hat keiner dieser beiden Mannschaften einen Sieg verdient. Ironischer Weise bewiesen die Teams gleich selbst, welcher Fussball den beiden Mannschaften mehr geholfen hätte. Die Schweizer wären besser beraten gewesen, mall gradlinig zu spielen und das Spiel nicht zu verschleppen. Die Australier hätten diese Schweizer Verteidiger mit mehr Technik auseinander nehmen können und in aussichtsreicherer Position nur einzuschieben gebraucht. Gäbe es das Konjunktiv im Fussball, das Spiel wäre 5:5 und nicht 0:0 ausgegangen.
 
Bei diesem Resultat muss man sich fragen, wie die Schweizer gegen England bestehen wollen. Dass die Engländer gegen Bulgarien 4 Tore aus fast so vielen Chancen erzielt haben, macht einen natürlich noch nachdenklicher. Aber man muss bedenken, die Schweizer Mannschaft war ein Gemisch aus Neulingen und B-Spielern, bei denen es natürlich auch Lichtblicke gab. Margairaz und Degen sind da nur zwei Beispiele. Alteingesessene hatten es da schon schwerer. Alex Frei, seines Zeichens Rekordtorschütze und Aushängeschild der Nati, verschoss einen Penalty und musste sich Schmähpfiffe der Zuschauer anhören. Überrascht sollte man deswegen nicht sein. Alex Frei kam als Basler nach St. Gallen. Was das bedeutet, musste einst auch Marco Streller erfahren, als er vom Publikum während des ganzen Spiels ausgepfiffen wurde und anschliessend seinen Nati-Rücktritt bekannt gab.
 
Man darf den St. Galler Fussballfans aber nicht böse sein. Wäre ich St. Galler Fan, wäre ich auch wütend. Die eigene Mannschaft steht vor dem finanziellen Ruin, sportlich kämpft der FCSG gegen den Abstieg und mit Karin Keller-Sutter (St. Galler Polizeidirektorin, d. Red.) ist die Hassfigur der Fussballfans auch noch Kronfavoritin auf den frei werdenden Bundesratssitz. Abgesehen davon - wer hört den St. Gallern schon gern beim Sprechen zu? All das führt zu Missgunst. Dagegen ist selbst Alex Frei nicht gefeit. Als Resümee lässt sich nur noch sagen: Liebe Nati-Spieler, besinnt Euch Eurer Talente, hört auf Euren Trainer und spielt endlich wieder Fussball!

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