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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Schwinger vs. Boxer

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Es war eine heikle Aufgabe für die Schweizer Fussball-Nati. Das grosse England war zu Gast in Basel anlässlich der EM-Qualifikationskampagne 2012. Das Mutterland des Fussballs hat schwere Zeiten hinter sich. An der Weltmeisterschaft wurden die Insulaner gedemütigt vom ewigen Rivalen Deutschland – und das gleich mit 4:0. Der Trainer Fabio Capello steht seit längerem unter Dauerbeschuss der nimmersatten, Skandale suchenden englischen Presse. Und der Superstar der Mannschaft, Wayne Rooney, ist „dank“ seiner Affären nicht aus dem britischen Boulevard weg zu denken.
 
Die Frage war nicht, ob die Schweizer gegen die Engländer bestehen können. Das können sie ohnehin nur, wenn der Gegner nicht bei hundert Prozent spielt. Nein, viel mehr war die Frage, wie sich die Engländer präsentieren würden. Medial ist die Mannschaft wie ein angeknockter Boxer. Jedoch vergisst man da schnell, welche Spieler auf dem Platz stehen. Da reiht sich nach wie vor ein Superstar nach dem anderen. Alles Spieler, die in der angeblich besten Liga der Welt spielen. So eröffnete auch der Sohn eines Boxers das Score schon nach 10 Minuten. Die Engländer führten und konnten die Schweizer anrennen lassen.
 
Die Eidgenossen auf der anderen Seite haben erneut auf lange Strecken bewiesen, wieso sie 10 Spiele lang nur 4 Tore schossen. Die erste Halbzeit war zum vergessen. Erst in der zweiten Hälfte zeigte die Hitzfelder Legionärstruppe, dass sie auch Fussball spielen kann. Die rote Karte gegen Lichtsteiner war da nicht mal so abträglich. Erst zu zehnt zeigte die Mannschaft Leidenschaft und Entschlossenheit. Eine Tugend, die so lange gefehlt hat. Jedoch wurde auch die Abwehrarbeit vernachlässigt. Oder die Spieler waren einfach nicht in der Lage, die schnell agierenden Engländer zu kontrollieren. Was auch immer der Grund war, die Schweiz hat verdient verloren.
 
Nun ja, wir sollten froh über diese Niederlage sein. Jetzt geht es nämlich ans Eingemachte. In einer der schwierigsten Qualifikations-Gruppen muss die Schweiz nun Montenegro, Bulgarien und Wales besiegen, damit sie im Soll bleibt. Da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die Schweizer Fussballer meist erst mit dem Messer am Hals ihr Potenzial ausschöpfen können, darf man sich auf die kommenden Spiele freuen. Die guten Ansätze gegen die Engländer müssen mitgenommen und weiterentwickelt werden. Nur so hat die Nati eine Chance.

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