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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Helvetisches Kollektivversagen

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Nach der Auslosung zur Champions- und Europa League Gruppenphase wusste man auf Schweizer Seite nicht so recht, ob man sich freuen oder fürchten soll. Die Gegner schienen auf Augenhöhe, respektive leicht favorisiert. Info8.ch hat nach bekannt werden der Gruppenkonstellationen die Chancen der Helvetischen Fussballklubs im europäischen Vergleich eingeschätzt. Das Fazit nach der ersten Runde ist ernüchternd.
 
Basel wie Spanien
Wer das Spiel gegen den CFR Cluj gesehen hat, der fragt sich, wie so etwas sein kann. Wie kann eine Mannschaft wie die der Basler so lange dominieren ohne zu gewinnen? Wie kann ein so unterlegener Gegner wie die Rumänen siegreich vom Platz stolzieren?
Zwölf Minuten reichten den Osteuropäern zum vorentscheidenden 2:0. Der Anschlusstreffer von Valentin Stocker kurz vor der Pause reichte nicht aus. Vieles erinnerte an die Partie Schweiz – Spanien an den Weltmeisterschaften im Sommer in Südafrika. Die eine Mannschaft dominiert, die andere erhält die essenziell wichtigen 3 Punkte. Man kann dabei nicht von besser oder schlechter reden. Für die Basler heisst es nun einfach, gegen Bayern und die Roma einen Zacken Effizienz zuzulegen und die Punkte einzufahren. Ansonsten wird das europäische Überwintern nur ein Traum bleiben.
 
Die Gruppengegner der Basler duellierten sich in der Allianz Arena. Dabei besiegten die Münchner die italienischen Hauptstädter der AS Roma mit 2:0. Müller und Klose waren die Torschützen.
 
YB zahlt Lehrgeld
Die Young Boys Bern und der VfB Stuttgart haben diese Saison einiges gemeinsam. Beide Vereine tummeln sich am Tabellenende ihrer nationalen Meisterschaft. Gemessen an den eigenen Ansprüchen ist das natürlich viel zu wenig. Beide Vereine haben wichtige Leistungsträger abgegeben (bei YB war es Seydou Doumbia, beim VfB Sami Khedira). Und noch eine ganz wichtige Parallele: Beide Vereine haben in der sportlichen Führung Wechsel erlebt. Bei den Hauptstädtern zieht neu Ilija Kaenzig die Fäden und bei den Süddeutschen der ehemalige deutsche Nationalspieler Fredy Bobic.
 
Die Europa League war deshalb für beide eine Bewährungsprobe. Für beide Teams war ein Erfolgserlebnis höchst wichtig. Die beste Rückrundenmannschaft der letzten deutschen Bundesligasaison hielt nach dem Schlusspfiff das bessere Ende auf ihrer Seite. 3:0 ist ein Verdikt, das zunächst sehr klar aussieht. Das war es nicht unbedingt. Die Young Boys hielten gut mit. Jedoch war es am Ende der Kaltschnäuzigkeit der Schwaben geschuldet, dass die Berner ohne Punkt nach Hause gehen. Falls die Zweitplatzierten der letztjährigen Super League Saison nicht effektiver und kreativer werden, ist der erste Auftritt in Europa auch schon bald wieder Vergangenheit.
 
Die anderen Gruppengegner, Getafe und Odense BK, duellierten sich im Vorort von Madrid. Getafe gewann 2:1.
 
Lausanne überzeugte am meisten, trotz Niederlage
Von den Schweizer Vertretern im Europacup hat Lausanne Sport, gemessen an den Möglichkeiten, die beste Figur abgegeben. Gegen ZSKA Moskau (ein Geheimtipp auf den Europa League Titel) erspielten sich die Waadtländer entgegen den Erwartungen einige Torchancen und gestalteten das Spiel offen. Die Erfahrung und die höhere Klasse der Russen war dann schlussendlich Ausschlaggebend, damit der Sieg in der Pontaise vor über 11‘000 Zuschauern zementiert wurde. Topstürmer Vagner Love traf zwei Mal. Abwehrchef Ignaschewitsch schoss auch einen Treffer. Zeigen die Westschweizer in den nächsten Spielen wieder so eine Leidenschaft, liegt vielleicht schon ein erster Punktegewinn drin.
Mit der Hypothek von drei Gegentoren reisen die Lausanner am 30. September nach Sizilien. Dann geht es gegen Palermo mit dem Schweizer U-17 Weltmeister Pajtim Kasami. Die Süditaliener verloren ebenfalls ihr erstes Spiel gegen einen osteuropäischen Verein. Sparta Prag schickte sie mit 3:2 nach Hause.

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