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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Wenn das „CH“ in „CHampion“ fehlt

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Die UEFA Champions League ist DAS Turnier im Fussball-Sport. Es wird parallel zur nationalen Meisterschaft gespielt und besteht aus Clubs, welche in der Vorsaison zu den besten ihres Landes gehörten. Somit ist die Champions League ist ein sehr begehrtes Turnier. Jeder, der mitspielt, will möglichst lange dabei bleiben. Jeder der nicht dabei ist, möchte möglichst bald dort dabei sein.
 
Die Liga der Besten
Von den 32 mitspielenden Teams können sich jedoch nur die wenigsten Mannschaften reelle Chancen auf den Turniersieg ausrechnen. Es sind dies die Top 10 des europäischen Fussballs. Bestehend aus den besten Mannschaften aus England, Spanien, Deutschland, Italien und manchmal auch Frankreich. Man findet in der Geschichte nur selten einen Turniersieger, der nicht aus diesen 5 Ländern stammt. Falls doch, waren es Mannschaften mit Jahrhunderttalenten auf dem Feld und/oder Startrainern. Der FC Basel verfügt leider weder über einen Trainer von Weltformat noch gestandene Spieler auf Weltniveau. Nicht, dass das Talent nicht grundsätzlich vorhanden wäre. Der FC Basel hat einfach noch keine Spieler, die genügend Erfahrung und Klasse haben, um auf dem europäischen Parkett der Spitzenteams wirklich mithalten zu können.
 
Realität voraus!
Hinzu kommen Mentalitätsunterschiede. Obwohl mit einem deutschen Trainer ausgerüstet, der das Selbstbewusstsein eines Elefanten besitzt, ist der Basler Fussballclub doch nur eine graue Maus im Vergleich mit den Champions der Kontinentalkonkurrenz. Den Meister aus Rumänien besiegt man nicht, weil der absolute Punch zum Tor fehlt. Den Meister aus Deutschland besiegt man nicht, weil er vielleicht doch eine Nummer zu gross ist, oder weil die alte Fussballweisheit „ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen“, halt doch häufig zutrifft.
 
Gut mitgehalten ist nicht gewonnen
Auf jeden Fall kann der FC Basel von sich behaupten, gut mitgehalten zu haben. Im Vorfeld des Spiels schürten Medienschaffende und Komponenten des Schweizer Meisters tatsächlich die kleine Hoffnung, der FC Basel hätte eine Chance gegen die Bayern zu gewinnen. Das Resultat auf dem Feld sieht natürlich dann wieder ganz anders aus. Trotzdem können sich beide Beteiligte nach dem Spiel auf die Schulter klopfen. Die Basler, weil man ja gegen das grosse FC Bayern so gut mitgehalten hat. Die Bayern, weil sie nach einem schwierigen Spiel die 3 Punkte doch noch geholt haben. Die Fans und Medien haben was zu diskutieren und der Alltag geht am Wochenende wieder weiter.
 
Die Hoffnung fast begraben
Mich als Fussballfan macht das wütend. Ich kann nicht einmal genau sagen, wieso. Vielleicht, weil ich durch das Vorgeplänkel im Blätterwald tatsächlich an ein Wunder von Basel geglaubt habe (die Saison 02/03 war da noch sehr präsent). Oder vielleicht auch, weil die Münchner mit ihrem Last-Minute-Treffer wieder das Klischee der „Dusel-Bayern“ bestätigten. Schlussendlich kam ich aber zur Erkenntnis, dass es etwas ganz anderes ist, das mein Fussballfan-Herz kränkt. Die Erkenntnis nämlich, dass bei noch so viel Hoffnungs-Schürerei die Realität immer dieselbe sein wird. Ein Schweizer Club in der Champions League ist eine tolle Sache. Es füllt die Clubkasse des Vereins. Es euphorisiert die Fans. Es gibt den Medien Stoff, um ihre Seiten zu füllen. Und man sieht, wie stark die Schweiz im internationalen Vergleich dasteht. Wenn dann mal ein Sieg dabei heraus springt, ist das grandios. Aber ich habe mittlerweile aufgegeben, ernsthaft daran zu glauben, in naher Zukunft einen helvetischen Verein unter den allerbesten Europas zu sehen.

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