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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Schweizer pfeifen doch nicht aus dem letzten Loch

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In einer unterhaltsamen Partie schlägt die Schweizer Fussballnationalmannschaft Wales mit 4-1 im Basler St. Jakob Park. 26‘000 Zuschauer feierten die 3 Punkte mit der Mannschaft, wobei es einige nicht lassen konnten, Alex Frei erneut auszupfeifen. Notabene noch im Heimstadion des Baslers!
 
Sieg nie wirklich in Gefahr
Lange ging es nicht, bis Valentin Stocker das Score gegen die Waliser eröffnete. Nach Vorarbeit von Marco Streller hechtete er zum Ball und erzielte das 1-0 per Kopf. Die Antwort der Briten liess nicht lange auf sich warten, und bald stand es wieder unentschieden nach einem Tor von Tottenham-Star Gareth Bale. Die Nati liess sich zum Glück durch den schnellen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und schoss in der Person von Marco Streller das 2-1 in der 21. Minute. In der Folge dominierten die Schweizer das Geschehen und gingen verdient mit einer Führung in die Pause.
 
Ausgeglichene Quali-Gruppe
Die 2. Halbzeit war lange geprägt von versemmelten Chancen hüben wie drüben. Bis Gökhan Inler die Fans mit einem Foulpenalty zum 3-1 erlöste. In der Folge war der Sieg den Schweizern nicht mehr zu nehmen. Valentin Stocker sorgte in der 89. Minute mit seinem zweiten Tor zum 4-1 für die Kür. Mit diesem Sieg ist die Chance auf die EM-Quali noch in Takt. Die Tatsache, dass Montenegro auch ohne den „hosenlosen“ Knipser Mirko Vucinic England im Wembley ein 0-0 abrang, zeigt, dass die Gruppe sehr ausgeglichen ist. Es wird sich also erst nächstes Jahr zeigen, welche Mannschaft konstant über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau spielen kann.
Pfiffe gegen Frei
Überschattet wurde das Spiel von Pfiffen gegen Alex Frei. Der Rekordnationaltorschütze wurde in der 2. Halbzeit immer wieder ausgepfiffen. Trainer Ottmar Hitzfeld erlöste ihn der 79. Minute mit der Auswechslung gegen Eren Derdiyok. Die Aussagen der Repräsentanten nach dem Spiel waren einstimmig. Trainer Hitzfeld meinte dazu: „Mir fehlt für diese Pfiffe jegliches Verständnis.“. Auch die Mitspieler zeigten sich betroffen. Torschütze Marco Streller sagte stellvertretend für die Mannschaft: „Wenn ein einzelner Spieler ausgepfiffen wird, ist das so, als ob die ganze Mannschaft ausgepfiffen wird.“
 
Anfeindung kein Novum
Die Pfiffe gegen Alex Frei sind kein Novum. Sein Teamkollege im Verein und in der Nationalmannschaft, Marco Streller, musste diese Erfahrung auch schon das eine oder andere Mal machen. Fraglich ist nur, ob die Reaktionen einzelner Fans solch grossen Einfluss auf die Spieler haben, dass sie tatsächlich über einen Rücktritt nachdenken. Bei Alex Frei hilft nur eines: Tore schiessen! Da er das aber bei Basel immer wieder tut, und sogar die nationale Torschützenliste anführt, hat Trainer Hitzfeld keinen Grund, Frei nicht mehr aufzubieten. Würde er jedoch die Leistungen im Club Nati-Dress bestätigen, hätte niemand einen ernsthaften Grund, seinen Unmut mit Pfiffen zu äussern.

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