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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Achtung! Die Schweizer Hooligans kommen!

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Laut einem Bericht von 20Minuten Online erwarteten die Basler Fussballfans, die mit dem Zug zum Championsleague-Spiel FC Basel gegen den FC Bayern München anreisten, 1‘100 Polizisten. Die Münchner Ordnungshüter gehen dabei von über 800 gewaltbereiten Hooligans aus. Der Münchner Bahnhof wurde grossräumig abgesperrt und die Fans wurden einzeln überprüft, was zu langen Wartezeiten und Ungemach bei den Fans führte.

 

„Die Polizei provoziert mit ihrem harten Auftreten geradezu Ausschreitungen.“, lässt sich ein Basler Fussballfan zitieren. Eine Aussage, die nachdenklich stimmt.
Es ist das ewige Geplänkel bei fast jedem Fussballspiel. Unter Tausenden von Fussballbegeisterten Match-Gängern befinden sich immer auch solche „Fans“, die Fussballspiele als Anlass nehmen, Aggressionen auszuleben.

Bei den Ausschreitungen vor und nach den Spielen, entstehen immer wieder Sach- und Personenschäden. Eine Tatsache, die von der breiten Öffentlichkeit verurteilt wird. Deshalb werden bei sogenannten „High-Risk-Spielen“ jeweils so viel Polizisten wie möglich eingesetzt. Das dient dann angeblich der Sicherheit.

Die Grenzen zwischen Sicherheit und Schikane verschmelzen dabei sehr oft. „Die Fangruppen sollen den ganzen Tag von Spezialkräften der Polizei begleitet werden, egal wo sie sich aufhalten. Die Restaurants in der Innenstadt sollten notfalls den Ausschank an die Basler Fans einstellen. Sonst könnten die Tische fliegen“, so der Polizei-Einsatzleiter Günter Süssbrich. Da fragt man sich schnell, ob die Tische fliegen, weil die Fans über den Durst trinken, oder weil sie es eben nicht dürfen.

Die Polizei geht ebenfalls von Racheakten der Münchner Hooligans aus, von denen im Hinspiel in Basel über 100 festgenommen wurden.
Fakt ist, dass die Scharmützel gewisser Unverbesserlichen nicht vom Fussball zu trennen sind. Wo so ein riesiges Aufkommen an sozial anders Geschichteten ist, wird es auch immer zu Auseinandersetzungen kommen. Vor allem, da im Fussball alle „Fans“ unter dem Banner eines Vereins Einigkeit präsentieren können und so als Einheit anderen Einheiten gegenüber gestellt sind.
Den „Kampf“, den die Fussballspieler auf dem Feld mittels Sport austragen, werden Anhänger eines Vereins immer auch ausserhalb des Stadions mit den Gegnern austragen.

Ob eine Überpräsenz der Polizei hilft, den Kollateralschaden einzudämmen, ist fraglich. Denn einen gemeinsamen Feind werden die Hooligans trotz verschiedener Vereinszugehörigkeit auch immer haben, nämlich die Staatsgewalt.
 


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