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Wenn die Enteigner “Enteignung” schreien!

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Bild: qpress.deDie jüngsten Ereignisse im kleinen Zypern, einer Insel irgendwo im EU-Raum ohne irgendwelche Bedeutung, haben Empörungsschreie bei Medien und Politikern ausgelöst. Politiker zeigen sich entrüstet über die dreiste Konfiskation von jedem zehnten Euro von zypriotischen Konten. Sie beschuldigen Zypern des „räuberhaften“ Vorgehens und werfen ihnen Missachtung grundsätzlicher Eigentumsrechte vor. Ja, wenn Heuchelei wehtun würde, würden die betreffenden Politiker zusammengekrümmt in Agonie auf dem Boden liegen.
 
Analysieren wir das bisherige Geschehen, was ist passiert? Am Wochenende wurde verkündet, dass 10 Prozent der Guthaben ab jetzt dem Staat Zypern gehören, welche damit die sonst dem sicheren Untergang geweihten Banken mit einem Bailout aus ihrer selbstverschuldeten Misere rausholen will. Was ist jetzt genau neu daran? Der Satz ist etwas höher, die Zahlungsfrist wurde verkürzt. Doch wie jede andere Steuer, welche rechtmässig erworbenes Eigentum vom Besitzer nimmt, bedient sich die „Zwangsabgabe“ dem altbekannten Prinzip der direkten Besteuerung, oder um es mit den Worten von Rothbard zu sagen, legalisiertem Raub.
 
Dieses Prinzip besagt, dass alles, was jemand der auf dem Staatsgebiet einer nach diesem Prinzip handelnden Herrschaft durch seine Arbeit erschafft, zu 100% dem Staat gehört. Viele Staaten überlassen ihren Steuersubjekten „grosszügiger Weise“ einen Teil des rechtmässig zu 100% dem Besteuerten zustehenden (aber durch pervertiertes Rechtsverständnis legaler Weise dem Staat) zur freien Verfügung. Wie hoch nun der Satz des vom Staat dem Steuersubjekt überlassenen Anteil ist, ändert nichts an dem fundamentalen Prinzip des legalisierten Raubes.
 
Aber wie identifizieren wir den legalen Raub? Ziemlich einfach: Schau ob das Gesetz von jemandem nimmt, was ihm gehört und es jemandem gibt, dem es nicht gehört. Schau ob das Gesetz einen Bürger begünstigt auf Kosten eines andren, was der Bürger selbst nicht tun könnte ohne ein Verbrechen zu begehen.
 
[...]
 
Diese Frage der legalisierten Plünderung muss ein für alle Mal entschieden werden, und es gibt nur drei Wege dies zu tun:
 
1) Die Wenigen plündern die Masse.
2) Jeder plündert Jeden.
3) Niemand plündert Irgendjemanden.
 
Solange wir es tolerieren, dass der Staat legale Plünderung in beliebigem Umfang betreibt, wird die Zwangsabgabe nicht das letzte Kapitel im Enteignungswettstreit der Staaten sein. Solange wir es akzeptieren, dass Privateigentum eine gütige Leihgabe des Staates ist, wird der sich dieser dauernd daran vergreifen ohne Scham zu empfinden. Kein Gesetz kann aus einem Unrecht Recht machen, aus Diebstahl Steuern. Es bleibt was es ist, egal wie es genannt wird.
 
Literaturhinweise: Rothbard, Murray Ethics of Liberty:(1982) http://mises.org/document/1179/The-Ethics-of-Liberty, Bastiat, Frédéric The Law: (1850) http://mises.org/books/thelaw.pdf
 
Zum Autor: Christoph Stampfli, 1991, bezeichnet sich selber als Elektroniker und EE Student, parteifreier libertärer Einflüsterer, Ron Paul Blogger und Flugtag Hausen Flugleiter.

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