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Bürgerrecht auf Sicherheit

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Ivo Muri (Bild: ZVG)Wenn die Gewaltbereitschaft einer Bevölkerung zunimmt, lohnt es sich, der Frage nachzugehen, woher diese Gewaltbereitschaft kommt. Bürgerinnen und Bürger hiessen früher einmal so, weil sie vor Ort füreinander sorgen - also füreinander bürgen - konnten. Würden die Schweizerinnen und Schweizer sich selbst regieren, dann müssten sie eigentlich in der Lage sein, sich selbst zu schützen: Vor physischer Gewalt und vor der subtilen strukturellen Gewalt, die vom Geld und der Wirtschaft ausgeht.
 
Aufgrund meiner Zeitforschungstätigkeit kann ich empirisch nachweisen, dass es in einer Demokratie unmöglich sein kann, dass Menschen sich vor Massenarmut, Massenarbeitslosigkeit und physischer Gewalt fürchten müssten. Eine Gesellschaft, die sich im Sinne einer direkten Demokratie selbst regiert, braucht sich nicht zu fürchten. Weder vor physischer noch vor wirtschaftlicher Gewalt. Warum also sind wir so hoffnungslos, wenn es darum geht, dass wir der zunehmenden Gewaltbereitschaft begegnen? Vermutlich fürchten wir uns davor, den wahren Ursachen von Gewalt in die Augen zu schauen.
 
Der Befreiungstheologe Dom Helder Camara sagte einst sinngemäss mit Bezug auf die Armutsbekämpfung: "Wenn ich den Armen Brot und Almosen gebe, dann nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich aber danach frage, warum die Menschen arm sind, dann nennt man mich einen Ketzer und Kommunisten." Und so bekämpfen wir wohl - obwohl wir Bürger einer direkten Demokratie sind - lieber die Symptome von Gewalt, statt die wahren Ursachen. Denn wer will schon Ketzer oder gar Kommunist genannt werden?
 
Ivo Muri, Unternehmer, Sursee

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