Donnerstag, 23. November 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

You are here: Hintergründe Gastbeiträge Info-Anlass zum Asylzentrum: Alpnacher Behörden wollen Medien einschränken!

Info-Anlass zum Asylzentrum: Alpnacher Behörden wollen Medien einschränken!

E-Mail Drucken PDF
Gemeindewappen von Alpnach (Bild: de.wikipedia.org)Am Mittwoch, 12. Juni 2013, findet in Alpnach eine öffentliche Info-Veranstaltung zum geplanten Asylzentrum im Truppenlager Kleine Schliere statt. Wie die Alpnacher Gemeindepräsidentin in einem Brief an einen Bürger schreibt, sollen die Medien in ihrer Berichterstattung beträchtlich eingeschränkt werden. So soll es Journalisten nicht erlaubt sein, Ton- oder Bildaufnahmen während der Veranstaltung zu machen. Wie sich die Bürger am Info-Anlass äussern werden, soll offensichtlich unbedingt unter dem Deckel gehalten werden.
 
Als freier Bürger fragt man sich ernsthaft, ob derartige Massnahmen, die die Informationspflicht der Medien derart einschränken, einer Demokratie würdig sind. Schliesslich handelt es sich beim erwähnten Anlass um eine öffentliche Veranstaltung, an der Behörden über Entwicklungen informieren, die die Bürgerinnen und Bürger von Alpnach direkt betreffen.
 
Weil nebst der Information durch die Behörden die Teilnehmer gleichzeitig Fragen stellen können, gehört zur umfassenden Übermittlung der Informationen auch eine zeitgemässe Berichterstattung. Was spricht denn aus objektiver Sicht dagegen, es den Medien selbst zu überlassen, diese per Print-, Ton- und Bild- oder Filmübertragung zu transportieren? Die verhinderten Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf und müssen diese umfassende Berichterstattung auch einfordern.
 
Freie Presse unerwünscht?
Die Medien leisten einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung in unserer Demokratie. Dieser gesellschaftliche Auftrag erträgt so wenig Einschränkung wie möglich. Wenn der Fall Alpnach Schule machen sollte, stehen wir in unserer Demokratie vor einem grossen Problem. An welchen Anlässen soll es künftig – aus welchen Gründen auch immer – ebenfalls verboten sein zu filmen oder Tonaufnahmen zu machen? Mit Verlaub: Solche Manipulationen und Eingrenzungen der Medien waren in Europa letztmals in der DDR üblich.
 
Weshalb die Behörden so restriktiv gegen die Medien vorgehen und dass dies mit höchsten Stellen gezielt vereinbart wurde, liegt auf der Hand. Die Behörden wollen auf jeden Fall "ein zweites Bettwil" verhindern, wo die geeinte Bevölkerung an der Info-Veranstaltung der Gemeinde in denkwürdiger Weise gegen das geplante Asylzentrum protestierte.
 
Solche Aufnahmen, wie sie mit diesem Video die AZ Medien verbreiteten, müssen offenbar unterbunden werden. Sie schaden dem Geschäft der florierenden Asylindustrie und könnten dem Volk ja klar machen, dass es sich manchmal tatsächlich noch lohnt, sich zu wehren...:
 

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Am Samstag, 7. Dezember 2013, weihte der Verein Kulturschaffende Littau beim Bodenhof 4 im Ortsteil Littau den „ersten Wildwechsel der Stadt Luzern“ ein. Dabei wurde symbolisch die fü...
Weiterlesen...
Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Das lange Warten hat bald ein Ende: Am Freitag, 28. Juni 2013, erblickt das neue Album des Österreichischen Info-Rappers Kilez More das Licht der Welt. „Rapvolution“ soll die Menschen zum Mi... Weiterlesen...


Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Seitdem bekannt ist, dass die NSA mehr oder weniger den kompletten Datenverkehr jedes einzelnen Bürgers überwachen kann, wurden auf den verschiedensten Ebenen Massnahmen und Möglichkeiten entwickelt, ...

Weiterlesen...
Threema wird nicht OpenSource

Threema wird nicht OpenSource

Der Artikel „Schluss mit Mythen rund um Threema“ hat ein unerwartet grosses Echo hervorgerufen. So wurden im Anschluss an diesen Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen kontroverse Diskussionen geführ...

Weiterlesen...
powered by withweb