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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Möglicherweise verseuchter Boden in Luzern - welche Auswirkungen auf den Tiefbahnhof?

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Der Eingang der Zentralbibliothek Luzern beim Vögeligärtli (Bild: zhbluzern.ch)Wo heute die Zentralbibliothek Luzern (ZHB) steht und möglicherweise ein Neubau entstehen soll, wurde einst Gas produziert. Wie die Journalistin der Neuen Luzerner Zeitung, Lena Berger, recherchierte, könnte der Boden noch immer belastet sein. Mit den Recherchen konfrontiert, reagiert der Kanton hektisch und gibt zu, dass der Baugrund in der Stadt Luzern «immer mit einem gewissen Risiko verbunden» sei. Derweil sind die Behörden bemüht, die berechtigten Bedenken herunterzuspielen. Man habe alles schon geprüft, alles sei in Ordnung...
 
Das ganze Gebiet des Vögeligärtlis – inklusive des Bodens, auf dem die ZHB steht – war bis vor kurzem im kantonalen Kataster der belasteten Standorte aufgeführt. Aufgrund des ehemaligen Gaswerks war das Gebiet mit dem Status «Verdachtsfläche» versehen. Falls der Istzustand geändert, sprich auf dem Gebiet etwas gebaut würde, müsste ein aktuelles Gutachten erstellt, und allfällige Altlasten müssten saniert werden.
 
Nach den Recherchen von Lena Berger tönt es beim Kanton kurze Zeit später ganz anders: Der Eintrag bezüglich «belasteter Standort» sei ein technischer Fehler. «Das Vögeligärtli hat nichts mit Altlasten zu tun», behauptet Peter Buss, Mitarbeiter der kantonalen Dienststelle Umwelt und Energie. Es habe zwar ein Gaswerk im betrachteten Gebiet gegeben, das Areal sei jedoch seit dem Abbruch der Fabrik mindestens einmal so stark umgebaut worden, dass allfällige Altlasten bereits entfernt seien.
 
Alles halb so wild? Das Vögeligärtli nur versehentlich als Verdachtsfläche deklariert? Ein ungutes Gefühl bleibt alle Mal. Wobei sich die brennende Frage aufdrängt: Welche Auswirkungen haben die Befunde bezüglich des unsicheren Baugrunds auf das Milliarden-Prestigeprojekt Tiefbahnhof Luzern, der nur einen Steinwurf vom ZHB-Standort entfernt gebaut werden soll  und der ohnehin immer stärker in die Kritik gerät? Eines scheint dabei klar zu sein: Je früher der Kanton über mögliche Risiken informiert, desto weniger Geschirr wird verschlagen! 

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