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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Weltweite Proteste gegen Monsanto: Auch in Bern und Zürich

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Am Samstag, 25. Mai 2013, vereinen sich besorgte Menschen auf der ganzen Welt, um für eine gentechfreie Welt und gegen Patente auf Lebewesen seitens Syngenta, Monsanto und Co. zu marschieren. Auf der Plattform "Occupy Monsanto" werden die weltweit stattfindenden Protestmärsche sowie vielfältig recherchierte Argumente gegen die umstrittene Machtpolitik der Gentech-Multis aufgeführt. In der Schweiz finden Märsche in Zürich und Bern statt. Wir zeigen Ihnen, worum es den Demonstranten geht und wie sie sich der Gentech-Lobby in den Weg stellen wollen.
 
Wo in der Schweiz marschiert wird:
 
Zürich
Marsch für eine gentechfreie Umwelt und gegen Patente auf Lebewesen
Start um 14.00 Uhr vor dem Globus Bahnhofstrasse
Marschroute (erst telefonisch bewilligt): Bahnhofstrasse bis Bürkliplatz - Bellevue - Central - Hauptbahnhof; Ende und Schlusskundgebung: Wieder beim Globus Bahnhofstrasse
Kontakt-E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
Bern
March against Monsanto
Start um 14.00 Uhr beim Bundesplatz
 
Warum gegen Monsanto protestiert wird
(Argumente Occupy-Monsanto.com) 

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Monsantos gentechnisch veränderte Lebensmittel zu schweren gesundheitlichen Schäden wie die Entwicklung von Krebstumoren, Unfruchtbarkeit und Missbildungen führen können. Mitunter ist es, neben den von den Multis hergestellten Pestiziden, ein Grund für das Bienensterben.

Überlassen wir unsere Ernährung den Multis, werden wir total kontrollierbar, abhängig von deren Gutdünken und werden konsumieren müssen, was sie uns vorsetzen.

Viel zu lange wurde von der politischen Günstlingswirtschaft profitiert. Bio- und Kleinbauern erleiden immense Verluste, bis zum Bankrott, während die Grosskonzerne weiterhin ihr Monopol über die Welternährung mit exklusiven Patenten erweitern.

GVO-Saatgut ist schädlich für sämtliche Lebewesen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Bienensterben auf das genmanipulierte Saatgut und Pestizide rückzuführen ist.

Lösungen, für die die Demonstranten einstehen
(Argumente Occupy-Monsanto.com) 

Bild: Occupy-Monsanto.comKauft nur Bio-zertifizierte Nahrungsmittel ein, wenn möglich aus regionaler und bekannter Quelle ein.

Genmanipulation muss gesetzlich verboten werden, da es ein schädlicher Eingriff in die Natur darstellt. Auch die Einfuhr von GVO-Pflanzen und damit gefütterten Tieren muss verboten werden.

Genmanipulierte, importierte Nahrungsmittel müssen gekennzeichnet werden, so dass Konsumenten diese leicht unterscheiden können.

Es braucht wissenschaftliche Forschung betreffend die gesundheitlichen Auswirkungen mit GVO-Nahrungsmittel.

Die verantwortlichen Führungskräfte, wie Bundesräte, Abgeordnete usw. kontaktieren, um ihre Meinung kundzutun.

Ganze Städte, Regionen und Ländern sollen sich gentechfrei erklären.

Die Personen in der Umgebung aktiv informieren mittels Flyern, Postern, Mund-zu-Mund-Propaganda usw.

Auf die Strasse gehen, um der Welt zu zeigen, dass wir diese Ungerechtigkeiten nicht einfach hinnehmen.

Wir wollen eine Umwelt erschaffen, in der es möglich ist, sich gesund und frei zu ernähren.

Weitere Infos:

Flyer "Marsch für eine gentechfreie Umwelt und gegen Patente auf Lebewesen
"Spiegel Online": Dossier Monsanto

"Spiegel Online": Monsanto von Gericht wegen Vergiftung schuldig gesprochen
Bald nur noch in gentechnisch manipulierter Form?
Arte.tv: Umstrittenes Patent auf Nahrungsmittel

Neuer Song des Inforappers Kilez More: Puzzleteil #3 Bio & Gentechnik

Videobeitrag zu Protesten von Occupy Monsanto in "Russia Today"


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