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Epidemiengesetz – worum geht es? Öffentliche Info-Veranstaltung mit Top-Referenten

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Bild: Info8.chAm Dienstag, 3. September 2013, findet im Rest. Sonne in Emmenbrücke (CH) um 19.30 Uhr die nächste öffentliche Veranstaltung von Info8.ch statt. Im Fokus steht eine der wichtigsten und folgenreichsten Schweizer Abstimmungsvorlagen der letzten Jahre, das revidierte Epidemiengesetz. Installiert das neue Gesetz einen willkürlichen, staatlich verordneten Impfzwang? Liefert sich die Schweiz in Gesundheitsfragen vollumfänglich der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus? Daniel Trappitsch und Nationalrätin Yvette Estermann werden aufzeigen, was hinter dem Epidemiengesetz steckt und weshalb den Schalmeienklängen des Bundesrates nicht zu trauen ist.
 
Willkürlicher Impfzwang?
 
Das 28 A4-Seiten lange revidierte Epidemiengesetz (EpG) hat es wahrlich in sich. Fernab der öffentlichen Wahrnehmung legt es die Grundlage zur Umwälzung jahrzehntelang gelebter Schweizerischer Prinzipien. Das Gesetz ermächtigt den Bundesrat beispielsweise, bei „besonderer Lage“ obligatorische Impfungen zu verfügen, unter anderem für Personen, „die bestimmte Tätigkeiten ausüben“ (EpG Art. 6, Absatz 2). Die Bezeichnung „bestimmte Tätigkeiten“ wird dabei nicht näher ausgeführt. Birgt das die Gefahr der Willkür? Werden damit gar Zwangsimpfungen möglich?
 
Zentrale Fichierung von Schweizer Bürgern?
 
Was hat es mit dem geplanten elektronischen „Informationssystem“ auf sich, das die Gesundheitsdaten und Reisegewohnheiten der Schweizerinnen und Schweizer verknüpfen und zentral erfassen soll (EpG, Art. 60)? Müssen wir Angst haben, dass persönlichste Daten bald nicht mehr sicher sind, wenn in Art. 62 steht, diese Daten könnten gar an „ausländische Behörden“ sowie „supranationale Organisationen“ weitergegeben werden? Wie ist das mit dem Datenschutz vereinbar? Oder führt eine Annahme des Epidemiengesetzes gar zu einem Rückfall in die Zeiten des Fichenskandals?
 
Diese und zahlreiche weitere offene Fragen müssen diskutiert und kritisch beleuchtet werden, damit die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wissen, worüber sie am 22. September 2013 abstimmen.
 
Hochkarätige Referenten
 
Es ist uns gelungen, mit Yvette Estermann und Daniel Trappitsch zwei hochkarätige und bekannte Persönlichkeiten für eine Mitwirkung zu gewinnen. SVP-Nationalrätin Yvette Estermann (Kriens LU) gehörte von Beginn weg zu einer der wenigen Politikern, welche die Tragweite des revidierten Epidemiengesetzes erkannt haben. Als in der Slowakei promovierte Medizinerin verfügt sie über das nötige Fachwissen, um die Auswirkungen des Gesetzes zu analysieren. Daniel Trappitsch ist Heilpraktiker, Präsident des Netzwerks Impfentscheid und war einer der treibenden Kräfte hinter dem erfolgreichen Referendum gegen das Epidemiengesetz, das mit über 77'000 Unterschriften zustande gekommen ist.
 
Yvette Estermann      Daniel Trappitsch
  Yvette Estermann                              Daniel Trappitsch
 
Für die Agenda

Öffentliche Veranstaltung: Epidemiengesetz – worum geht es?
 
Datum:
Dienstag, 3. September 2013
 
Ort:
Rest. Sonne, Gerliswilstrase 74, CH-6020 Emmenbrücke (beim Sonnenplatz)
 
Zeit:
19.30 bis 21.00 Uhr (Türöffnung: 19.00 Uhr)
 

Der Anlass ist öffentlich. Der Eintritt ist frei (freiwillige Türkollekte).
 
Kontakt & weitere Infos
 
E-Mail:
redaktion(at)info8.ch
Mobile:
+41 79 810 11 91
 
Für jegliche Auskünfte melden Sie sich ungeniert unter den angegebenen Kontaktdaten.
 
Unterlagen & Hintergrundinfos
 
Das Flugblatt zum Anlass im PDF herunterladen: Info8.ch-Anlass Epidemiengesetz – worum geht es?
 
 
 

Abstimmungskomitee gegen das überarbeitete Epidemiengesetz EpG


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