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SWM-Symposium: Verfolgung wegen Religionszugehörigkeit – Wahrnehmung in den Medien?

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Bild eines früheren SWM-Symposiums (Bild: medienwahrheit.ch)Am Samstag, 30. November 2013, führt die Stiftung „Wahrheit in den Medien“ (SWM) in Luzern ihr diesjähriges, traditionelles Symposium durch. Das Schwerpunktthema: „Verfolgung wegen Religionszugehörigkeit – Wahrnehmung in den Medien?“ An den Input-Referaten und der anschliessenden Podiumsdiskussion beteiligen sich u.a. Saïda Keller-Messahli (Forum für einen fortschrittlichen Islam), Herbert Meier (Christian Solidarity International) oder Pius Segmüller (alt Nationalrat CVP). Das Patronat der Versammlung hat die Neue Luzerner Zeitung inne.

Stiftungsratspräsident Dr. phil. Hermann Suter schreibt in der Einladung zum Symposium:

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Zu aller Zeit haben die Menschen in irgendeiner Form an ein oder mehrere „höhere Wesen“ geglaubt. Zu aller Zeit haben sich die Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit aber auch bekämpft und verfolgt. Die Feststellung, wonach kaum ein Tag in der Menschheitsgeschichte verging, an welchem nicht verfolgt, gefoltert und getötet wurde, hat einen hohen Wahrheitsgehalt.
 
Zweifellos hat der Kampf zwischen den Religionen und Glaubensbekenntnissen viel mit Machtpolitik und mit dem Drang zu tun über sog. „Ungläubige“ zu herrschen und sie zu versklaven. Diese vielfach blutigen Konfrontationen haben sehr viel mit Intoleranz, Hass und Fanatismus zu tun. Christen unterwarfen zum Beispiel im Zuge der Eroberung Amerikas die dortigen Völker gewaltsam und „bekehrten“ sie ebenso und Muslime nahmen im 7./8. Jahrhundert die arabische Halbinsel schonungslos ein und drangen später in den heutigen Iran und Irak, bis nach Nordafrika, Südspanien und den Balkan vor. Die Rückeroberung Spaniens erfolgte im Zuge der ebenso blutigen „Reconquista“. Das christliche Abendland erlebte u.a. den schrecklichen „30-jährigen Krieg von 1618-1648“, der in hohem Masse auch ein Religionskrieg war. Das Judentum erlebte die fürchterliche Tragik des Holocausts.
 
Heute werden die Christen u.a. im Nahen Osten und die Kopten in Ägypten um ihrer Religionszugehörigkeit willen verfolgt, entführt, vertrieben und getötet. Genau so bekämpfen sich Schiiten und Sunniten innerhalb des Islam…Wann endlichen findet dieses Blutvergiessen ein Ende?
 
Und WIR? Wir nehmen wir diese Ereignisse und Entwicklungen wahr? Haben wir uns an die Schreckensmeldungen gewöhnt? Wollen wir sie gar nicht mehr hören? Welche Rolle spielen die Medien vor dem Hintergrund dieser tragischen Vorgänge? Berichten sie überhaupt darüber? Und was ist das Schicksal der vor Ort Direktbetroffenen? Christian Solidarity International (CSI) spricht davon, dass heutzutage über 1 Million Christen verfolgt werden. Es ist davon auszugehen, dass innerhalb der Muslime nicht weniger Menschen unter den Kämpfen rivalisierender Glaubensrichtungen zu leiden haben. Was wissen wir wirklich? Was wollen und können wir – zusammen mit den Medien – tun? Gibt es eine Hoffnung für ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen, Muslimen und Juden? Oder sollen wir resignieren? Diesen Fragen will das diesjährige Symposium nachgehen.
 
Wir danken Ihnen für das Interesse und freuen uns auf Ihren Besuch des Symposiums!
 
Für die Agenda

Verfolgung wegen Religionszugehörigkeit – Wahrnehmung in den Medien?
Datum:
Samstag, 30. November 2013
 
Ort:
Universität Luzern: Hörsaal 5; Frohburgstrasse 3, CH-6003 Luzern
 
Zeit:
09.30 bis 14.00 Uhr (Türöffnung: 19.00 Uhr)
 

Der Anlass ist öffentlich. Der Eintritt ist frei (Kollekte am Ende der Veranstaltung). Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter um eine schriftliche Anmeldung.
 
Zum Programm
 
Hier können Sie das Programm des Symposiums herunterladen: Verfolgung wegen Religionszugehörigkeit – Wahrnehmung in den Medien?
 
Für weitere Auskünfte
 
Hermann Suter, Lohrihof 2, CH-6404 Greppen
041 390 33 66 (Abends). E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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