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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Bilderberg-Proteste 2013: Interview mit Matthew Faithfull (UKIP)

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Matthey Faithfull im Gespräch mit Bürgern (Bild: Info8.ch)Anlässlich des Bilderberg Fringe Festivals auf dem Areal des Hotels "The Grove" bei Watford führte Info8.ch zusammen mit We Are Change Switzerland am Samstag, 8. Juni 2013, ein Interview mit dem britischen Politiker Matthew Faithfull von der UK Independence Party (UKIP) durch. Wir befragten den wortgewandten und markigen UKIP-Mann zu seiner Kritik zur Bilderberg-Gruppe und seiner Einstellung zur Schweiz. Er machte uns im persönlichen Gespräch gleich auch Hoffnung, dass sich der bekannte UKIP-Politiker Nigel Farage sehr gut vorstellen könnte, bei einer seriösen Anfrage in der Schweiz aufzutreten.
 
Die Bilderberger seien eine intransparente Kabale, die über die Globalisierung und fernab demokratischer Prozesse eine Einheits-Weltregierung anstrebe. Dagegen outet sich Matthew Faithfull als Fan der Schweiz. Seine Partei, die UKIP, fordere ganz nach dem Vorbild des Schweizerischen Staatsaufbaus mehr direkte Demokratie, mehr lokale Bürgermitbestimmung und dezentrale Steuern.
 
Mit seinem auffälligen UKIP-Schirm nicht zu übersehen, zeigte Faithfull während mehrerer Tage Präsenz an den Bilderberg-kritischen Protesten vor dem Hotel "The Grove" in Watford, wo die Bilderberger vom 6. bis 9. Juni 2013, beschützt von einem Riesenheer an Sicherheitskräften, tagten. Der sich betont volksnah gebende Politiker war fast durchwegs von interessierten Bürgern umringt, die auf ihn einredeten oder ihn um seine Meinung zu bestimmten Themen befragten.
 
Matthew Faithfull (Bild: Info8.ch)Wie wir beobachten konnten, nahm er dabei kein Blatt vor den Mund und sprach das aus, was sich die meisten etablierten Politiker wohl nie zu sagen getrauen, wie dass er der Meinung sei, die Bilderberger seien eine zentralistische Vereinigung, welche hinter geschlossenen Türen die Vereinigten Staaten von Europa und in der Folge eine Weltregierung errichten wollten. Viele Aktivisten schienen seine unkomplizierte Direktheit offenbar zustimmend zu schätzen.
 
Einzelne waren dagegen auf Konfrontation aus. Just bevor wir dieses Interview führten, kreuzte eine kleine Horde Konflikt suchender Chaoten auf, die ihren Frust über die ihrer Meinung nach inakzeptable UKIP ausliessen und unsere Aufnahmen sabotieren wollten. Nach einigem entschiedenen Zureden und der Unterstützung zu Hilfe eilender Aktivisten, liessen sie jedoch von uns ab und wir konnten unser Interview erfolgreich führen.
 
Dieses Interview geschah in Zusammenarbeit mit We Are Change Switzerland:
 

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