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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Change, we can believe in

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Veranstaltungsflyer von "Raise the Love - Lower the Fear"Am vergangenen Sonntag veranstaltete das Informationskollektiv „We are Change“ eine Party im Provitreff in Zürich im Rahmen des zehnten Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001. Unter dem Motto „Raise the Love - Lower the Fear“ referierten jung bis alt über Ungereimtheiten nicht nur im Bereich des Terrorismus, sondern auch in der Impfkultur und Politik. Für musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem Die Bandbreite und Kilez More .

Es war ein angenehmer Spätsommerabend an der Zürcher Limmat am Sihlquai. Unterbrochen von kurzweiligen Regengüssen, erfreuten sich die Besucher im Provitreff an den zahlreich erschienen Interessierten aus der ganzen Deutschschweiz. Der ganze Anlass war vor allem auch eine Gelegenheit um neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. Mit dem Kantonsrat Urs Hans von der Grünen Partei war auch eine politische Instanz zugegen. Der Turbenthaler Landwirt referierte über das Thema Impfung bei Nutztieren. Dabei sprach er vor allem die Angstkampagnen im Zuge des „Rinderwahnsinns“, auch BSE genannt, an.

Wandel in vielen Formen
„We are Change“ trägt den Wandel schon im Namen. Daher scheint es nicht zufällig, dass die Gemeinschaft von „parteifrei.ch“ eng mit „We are Change“ verbunden ist. Nach der Eröffnung, in der Dominic von „We are Change“ einen Überblick über die „Akte 9/11“ bot, erläuterte Heino Fankhauser, Nationalratskandidat für den Kanton Bern, die Beweggründe von „parteifrei.ch“. Bei dieser Partei sei die Sachpolitik im Vordergrund und die Parteipolitik solle nebensächlich werden. Als Beispiel zeigt „parteifrei.ch“ die Regierungsverhältnisse auf schweizweiter Gemeindeebene, wo über 40% der Mandate von parteilosen Politikern gehalten werden. Die einzige Verpflichtung sei die Unterschrift einer Charta, die mit folgendem Punkt beginnt: „Kandidatinnen und Kandidaten auf den Listen von parteifrei.ch setzen sich verbindlich ein für Freiheit und Demokratie, für Unabhängigkeit und Frieden und für Vielfalt und Nachhaltigkeit, in Solidarität mit den Benachteiligten und in Offenheit gegenüber der Welt.“ Alle weiteren Punkte sind eine Art Verhaltenskodex, so zum Beispiel die Wahrung von Anstand und Respekt gegenüber anderen.

Gemeinsamer Nenner
„We are Change macht viel für die Informationsstreuung. Das finde ich sehr wichtig und gut“, beschreibt der Zürcher Kantonsrat Urs Hans die Veranstalter. Die Anliegen seien dieselben. Tatsächlich ist „We are Change“ in vielen Bereichen aktiv. Einer der Beweggründe ist es, Unrecht aufzuzeigen. Und nicht, wie zuweilen kolportiert wird, obskure Theorien zu verbreiten. Die Art und Weise mag umstritten sein, jedoch ist die Intention dahinter keineswegs verwerflich. Die Wahrheit ist schlussendlich das einzige Ziel. Unabhängige Meinungsbildung und Aufklärung für die Bestrebungen nach Freiheit und echter Demokratie scheinen zentrale Punkte zu sein. Dieses gleiche Bestreben scheint viele Netzwerke entstehen zu lassen. Offensichtlich sind viele Freiheiten und echte Demokratie in der heutigen Zeit gefährdet, sonst gäbe es diese Verflechtungen vielleicht erst gar nicht. Die vermeintliche Schweinegrippe und der Rinderwahnsinn führten hauptsächlich dazu, dass weltweite Impfkampagnen an Tieren losgetreten wurden, die wiederum dazu führten, dass das Essen auf unseren Tellern bis zum heutigen Tage teilweise noch hochgradig kontaminiert ist. Diesen Missstand scheint Hans Urs an diversen Polit-Veranstaltungen so deutlich anzusprechen, dass er dies bereits in Form von Anfeindungen von Seiten der akademischen Experten erfährt. Umso mehr ist Kantonsrat Urs froh über Gruppierungen wie „We are Change“, die seinen Anliegen ein Gehör verschaffen.

Musikalisch veredelt
Zu einem richtigen Wandel gehört natürlich auch ein anständiger Soundtrack. Die Musik, die von den Nachwuchskünstlern Pöbel und Tim Osman, dem Österreicher Kilez More, den Duisburgern Die Bandbreite und Dante Mahago aka Dominic zum Abschluss des Abends gespielt wurde, ist nicht grundsätzlich neu. Die Melodik und Rhythmen sind zeitgemäss, die Texte hingegen neuartig. Sehr politisch, nachdenklich und melancholisch. Zugleich aber auch immer wieder hoffnungsvoll und optimistisch. Selbstbestärkung scheint der Weg zum Ziel zu sein. Sieht man die Entwicklung von „We are Change“ in den letzten Jahren an, dann ist eine weitere Verstärkung der Graswurzelbewegung nur eine Frage der Zeit.


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