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Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Luzerns erste Kinematik-Schritte

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Eine Filmvorführung im Hotel Palace (Bild: Info8.ch)Die Stadt Luzern will immer mehr in den Fokus des internationalen Kulturgeschehens. Mit dem erstmals durchgeführten LiFF (Lucerne international/independent Film Festival) zeigte die Stadt am See, dass die Filmkunst auch in der Innerschweiz zur Geltung kommt. Vom Mittwoch dem 19. Oktober bis am Samstag dem 22. Oktober fand in Luzern das erste Mal ein internationales Film Festival statt.
 
Die Stadt kennt bereits die Preisverleihung der Goldenen Rose für die Sparte Comedy. Jedoch wurden dieses Jahr keine Mühen gescheut, um eine breit gefächerte Auswahl für ein mehrtägiges Programm zu bieten. Von insgesamt 140 Filmen waren 38 in sechs Kategorien in der Preisverleihung und konnten am Sonntag bei einer Gala ausgezeichnet werden. Im vielfältigen Programm fanden sich viele Kurzfilme und einige Schweizer- oder sogar Europa-Premieren. Die Filme wurden vom Donnerstag bis Samstag an vier Orten dem Publikum vorgeführt, welches dann am Sonntag über die Preisvergabe entscheiden durfte. Die Lokalitäten liessen kaum etwas zu wünschen übrig, waren es doch schliesslich die vier grossen Luzerner Hotels Palace, Art Deco Montana, Casineum (Casino) und Schweizerhof.
 
Quantität vs. Qualität
Ein Hauptdarsteller eines Kurzfilms posiert vor einer Festival-Plakatwand (Bild: Info8.ch)In der grossen Auswahl an kinematographischen Kunstwerken konnte es zeitweise schwer werden, sich zu entscheiden. Entschied man sich für die eine Vorstellung, verpasste man womöglich eine ähnlich gute, welche zeitgleich in einem anderen Raum vorgeführt wurde. Deshalb empfahl es sich im Voraus die Möglichkeiten zu sichten, da viele der Filme auch nur dieses eine Mal in der Schweiz zu sehen waren. Die Filmemacher kamen aus aller Welt in die Zentralschweiz und waren froh um diese Chance, ihren eigenen Film einer grösseren Masse zu zeigen. Jedoch gab es auch viele Vorführungen, die praktisch leer blieben. So zum Beispiel die Schweizer Premiere des Films Redemption Road. In Spielfilmlänge erzählt dieses Stück die Geschichte zweier Männer, die auf dem Weg quer durch die USA nach ihrer eigenen Erfüllung suchen.
 
Die Schauspieler Michael Clarke Duncan (Green Mile) und Morgan Simpson zeigen zu einprägsamer Country-Musik ihr ganzes Können. Trotzdem wurde dieser Film am Freitagabend nur von knapp fünf bis zehn Leuten besucht. Beliebter waren daher auch die Kurz-Film-Vorführungen, welche jeweils von einem längeren Film abgerundet wurden. Dort sammelten sich meist mehr Film-Begeisterte.
 
Grosse Fülle mit Tiefgang
Der Grund für die häufig leeren Kino-Säle war wohl hauptsächlich das Wetter und die enorme Auswahl. Es war schlicht unmöglich jeden Film anzusehen. Viele Filme hatten auch einen moralischen Unterton und verbreiteten klare Aussagen. So wurde in „Quick Fix“ das Leiden eines jungen Fastfood-Restaurant Geschäftsführers gezeigt, welcher nicht nur mit seinen komplizierten Angestellten zurecht kommen muss, sondern sich auch mit seinen Kunden zu arrangieren hat. Ein lustiger Kurzfilm mit diversen Stellen zum Schmunzeln. Generell wurde auf den Humor am LiFF besonders geachtet. Dabei gab es auch viele Dramen und Filme zum Nachdenken. Im Detail wurden die Filme in den Kategorien: Animation, Dokumentation, Horror, Sciencefiction, Schweizer Film, Kurzfilm und Spielfilm gezeigt.

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