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Solid State Drives – Vormarsch mit angezogener Handbremse?

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SSD Intel X25-M (Bild: chip.de)Seit rund 30 Jahren gilt die Festplatte als bevorzugtes Speichermedium im Computerbereich. Erst seit wenigen Jahren existiert eine neue Alternative, welche nach Meinung von Experten die technologisch veraltete Festplatte ablösen wird. Bislang ist ein Vormarsch der SSD bedingt durch den immensen Preisunterschied jedoch ausgeblieben. Dies könnte sich mit den neuesten Preissenkungen des Marktleaders Intel jetzt ändern.
 
Analysiert man die Vorteile eines Solid State Drive (SSD), so ist es schwer verständlich, wieso sich diese Technologie bis heute nur in beschränktem Ausmass durchsetzen konnte. Im Gegensatz zu Festplatten sind SSD um ein vielfaches zugriffsschneller. Auch der Datendurchsatz beträgt ein Mehrfaches, verglichen mit herkömmlichen Festplatten. Ebenso beim Stromverbrauch und der Robustheit haben die SSD eindeutig die Nase vorne. Dadurch, dass bei einer SSD keine mechanischen Teile verbaut werden, ist sie zudem komplett geräuschlos. Nicht zu vergessen ist auch die fehlende Hitzeentwicklung, welche bei heutigen Hochleistungsfestplatten durchaus eine Rolle spielen kann.
 
 
Trotz allem konnten die SSD ihren Siegeszug über die Festplatte noch nicht antreten. Hauptgrund hierbei dürfte die für viele Anwendungen ausreichende Leistung der Festplatte sein. Auch der Preisfaktor dürfte eine grosse Rolle spielen. Bei einer SSD kostet ein GB-Speicher umgerechnet zwischen 2 bis 3 Franken. Im Gegensatz dazu kann bei einer zeitgemässen Festplatte von einem Preis von 10 bis 20 Rappen pro GB Speicher ausgegangen werden. Dieser Faktor 10 Unterschied wird von vielen Kunden nicht goutiert.
 
Die Gründe für die verhältnismässig hohen Preise sind vor allem in der Produktion zu suchen, welche bei gewissen Herstellern an ihre Kapazitätsgrenzen stösst. So hatte der Hersteller Samsung bereits im April 2010 eine Knappheit an NAND-Speicherchips zu verzeichnen, welche für den Bau von SSD benötigt wird. Zwar ist der Bau von neuen Produktionsstätten geplant, bis diese ihren Betrieb aufnehmen können, werden aber noch einige Jahre vergehen.
 
Bei anderen Herstellern scheint das Geschäft besser zu laufen. Intel hat am 15. November 2010 eine Preissenkung für Händler bekannt gegeben. So kostet das X25-M Modell mit 80GB neu nur noch 179$ bei einer Abnahmemenge von 1‘000 Stück. Die doppelte Speicherkapazität wird von Intel mit 399$ verrechnet. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Händler die tieferen Preise direkt an ihre Endkunden weitergeben werden. PC-Freaks dürfen sich also auf günstige Weihnachten freuen.
 
 
Was ist eine SSD? 
Im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten handelt es sich bei einer SSD um einen Speicher, der auf Flashbausteinen basiert. In etwa kann die Funktionsweise mit der eines herkömmlichen USB-Sticks verglichen werden. SSD gibt es in den Grössen zwischen 8 Gigabyte und 2 Terabyte. Die Kapazität der gängigen Laufwerke beläuft sich momentan zwischen 64 und 256 GB. Da mit dem Anstieg der Datenträgergrösse auch die Anzahl Speicherchips linear zunimmt, ist auch bei der Preisentwicklung ein linearer Preisverlauf zu erwarten. Für eine Handelsübliche 64GB SSD je nach Modell zwischen 130 bis 250 Franken.


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