Donnerstag, 23. November 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

RSS
You are here: onLINE Internet + Technik Es tut sich was im Browsermarkt

Es tut sich was im Browsermarkt

E-Mail Drucken PDF
Bild: opera.comIm Wettbewerb um den grössten Marktanteil im Webbrowserbereich hat das norwegische Unternehmen Opera die elfte Ausgabe des gleichnamigen Browsers herausgegeben. Der seit Freitag zum Download freigegebene Browser wurde in den ersten 24 Stunden bereits 6,7 Millionen Mal von der Herstellerseite heruntergeladen, was einen absoluter Rekord darstellt. Doch auch die anderen Hersteller werden in Kürze ihre neuesten Entwicklungen unter die Leute bringen.
 
Im Gegensatz zu den vorherigen Versionen, bei welchen Opera jeweils grossen Wert auf eine Verbesserung bei der Geschwindigkeit gelegt hatte, wurden beim neuesten Werk vor allem Elemente der Benutzeroberfläche optimiert. So ist es beispielsweise heute möglich, dass die Tabs per Mausklick gestapelt werden können. Opera integrierte ausserdem eine lang erwartete Schnittstelle, welche es nun ermöglicht, dass für den Browser Plug-Ins programmiert werden können. Neben all diesen praktischen Änderungen, hat Opera auch Anpassungen vorgenommen, bei welchen der Sinn und Zweck nicht sofort ersichtlich ist. So wird im Adressfeld die URL abgeschnitten, damit dem Anwender einfacher ersichtlich ist, auf welcher Webseite er sich momentan gerade befindet. Dieses Feature wird jedoch gerade bei Webmastern nicht auf Gegenliebe stossen. Es kann davon ausgegangen werden, dass Opera diese Änderung in der nächsten Version wieder rückgängig machen wird.
 
Auch bei den anderen Browserherstellern herrscht momentan so etwas wie Aufbruchsstimmung. So hat Microsoft bereits die zweite Betaversion des Internet Explorers 9 publiziert. Microsoft versucht vor allem mit Geschwindigkeitsverbesserungen bei der Javascript Engine zu punkten. Ausserdem soll die lang erwartete Version des Browsers HTML5 vollständig unterstützen. Die Veröffentlichung der finalen Version wurde jedoch bereits zwei Mal verschoben – es ist also noch nicht mit einem baldigen Erscheinen zu rechnen. Auch die endgültige Version des Firefox lässt noch auf sich warten. Wie bei Microsoft haben die Hersteller auch hier mit Verspätungen im Terminplan zu kämpfen.
 
Eins ist jedoch trotz der Verspätungen sicher: es bleibt spannend im Browsermarkt.

Kommentare  

 
-1 #2 Josef 2010-12-20 11:27
Ich selber surfe auch mit Google Chrome. Der ist viel schneller als z.B. der Windows Internet Explorer. Aber ansonsten guter Artikel!
Zitieren
 
 
-1 #1 Peter With 2010-12-20 01:01
Hier fehlt die Erwähnung des Google Chrome. Während Opera schon seit Jahren bei 2.5 % herumkrebst, ist der neue Google Chrome ein Senkrechtstarte r. In Sachen Geschwindigkeit hängt er alle Browser ab, inzwischen wird er öfters verwendet als Safari marketshare.hitslink.com/browser-market-share.aspx?qprid=0&qptimeframe=Y (und 4 x mehr als Opera!).
Zitieren
 

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Am Samstag, 7. Dezember 2013, weihte der Verein Kulturschaffende Littau beim Bodenhof 4 im Ortsteil Littau den „ersten Wildwechsel der Stadt Luzern“ ein. Dabei wurde symbolisch die fü...
Weiterlesen...
Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Das lange Warten hat bald ein Ende: Am Freitag, 28. Juni 2013, erblickt das neue Album des Österreichischen Info-Rappers Kilez More das Licht der Welt. „Rapvolution“ soll die Menschen zum Mi... Weiterlesen...


Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Seitdem bekannt ist, dass die NSA mehr oder weniger den kompletten Datenverkehr jedes einzelnen Bürgers überwachen kann, wurden auf den verschiedensten Ebenen Massnahmen und Möglichkeiten entwickelt, ...

Weiterlesen...
Threema wird nicht OpenSource

Threema wird nicht OpenSource

Der Artikel „Schluss mit Mythen rund um Threema“ hat ein unerwartet grosses Echo hervorgerufen. So wurden im Anschluss an diesen Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen kontroverse Diskussionen geführ...

Weiterlesen...
powered by withweb