Mittwoch, 22. Mai 2013

Letztes Update 20.05.2013 16:37

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Meinungen

Die neue Weltordnung: politisch korrekt – oder Verschwörungstheorie?

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Inge M. Thürkauf (Bild: ZVG)Für die meisten Zeitgenossen ist es ein nebulöser Begriff, mit dem die wenigsten etwas anzufangen wissen: «Neue Weltordnung». Zwar wittern besonders die Medien dahinter irgendeine paranoide Verschwörungstheorie, obwohl führende Politiker immer öfter in ihren Reden Formulierungen wie «die eine Weltregierung» oder „global governance” einflechten lassen – nicht selten in Zusammenhang mit der Agenda zur Verringerung der Macht souveräner Staaten.

Neues Strassburger Urteil: „Kinsley Udeh versus Schweiz“

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Luzi Stamm (Bild: luzi-stamm.ch)Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (der „Strassburger Menschengerichtshof“) meldet folgenden Fall: Der 1972 geborene Nigerianer Kinsley Udeh hat seinen Gerichtsprozess gegen die Schweiz gewonnen. Zusammen mit seiner Frau Michèle (Schweizerin, geboren 1984) sowie seinen Kindern (die Zwillinge Naira und Uzoma, geb. 2003) hatte er in Strassburg die Ausweisung aus der Schweiz angefochten.

Die Absolutions-Politik der Antirassismus-Kommission

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Dr. Ulrich Schlüer (Bild: ZVG)Das Ereignis liegt einige Jahre zurück. Flavio Cotti war damals Aussenminister der Schweiz. Die famose Antirassismus-Kommission war bereits daran, die Schweiz auf «Political Correctness» zu trimmen. Der arbeitsfreie 1. Mai fiel in jenem Jahr auf einen Freitag, was Aussenminister Flavio Cotti veranlasste, die Spitze seines Departements zu einem zweitägigen Kader-Seminar nach Bellinzona, in den Heimatkanton Cottis aufzubieten. Einige Mitglieder der Aussenpolitischen Kommissionen beider Räte wurden zu diesem Seminar miteingeladen.

Nein zum Alkoholverbot ab 22.00 Uhr!

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Anian LiebrandGeht es nach dem Ständerat, ist es dem Detailhandel bald verboten, von 22 bis 6 Uhr Alkohol zu verkaufen. Die grosse Mehrheit wird einmal mehr für das Überborden einer kleinen Minderheit kollektiv bestraft. Hurra, es lebe der Polizei- und Kontrollstaat! Das nächtliche Verkaufsverbot für Alkohol trifft neben dem Detailhandel auch Pizzakuriere und das Gastgewerbe, denen Auslieferung und Verkauf über die Gasse untersagt werden soll. Im Visier der Regulierungsfanatiker, die im Ständerat offenbar eine Mehrheit bilden, steht primär das Ausgehverhalten einiger Jugendlicher, bzw. dessen Begleiterscheinungen.

Bürgerrecht auf Sicherheit

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Ivo Muri (Bild: ZVG)Wenn die Gewaltbereitschaft einer Bevölkerung zunimmt, lohnt es sich, der Frage nachzugehen, woher diese Gewaltbereitschaft kommt. Bürgerinnen und Bürger hiessen früher einmal so, weil sie vor Ort füreinander sorgen - also füreinander bürgen - konnten. Würden die Schweizerinnen und Schweizer sich selbst regieren, dann müssten sie eigentlich in der Lage sein, sich selbst zu schützen: Vor physischer Gewalt und vor der subtilen strukturellen Gewalt, die vom Geld und der Wirtschaft ausgeht.

Brief an die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus

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Ich lese im Teletext von SRF 1, dass die Präsidentin der Eidg. Rassismus-Kommission interveniert habe wegen der Reichskriegsflagge, die Nationalrat Freysinger in seinem Büro habe. Was hat das mit Rassismus zu tun, wenn man eine geschenkte Flagge der damaligen kaiserlichen deutschen Flotte aufhängt? In gleicher Konsequenz müsste man allen Leuten an den Karren fahren, die zu Hause Marx-, Lenin-, Stalin-, Mao-, Castro-, Ho Chi Minh-, Pol Pot-, Kim...-Bilder aufgehängt haben, oder die die Mao-Bibel in ihrer Bibliothek aufbewahren. Sie wissen genau, wer alles mit solchen Bibeln damals als Student unterwegs war und heute in wichtigen Amtsstellen sitzt.

Wenn die Enteigner “Enteignung” schreien!

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Bild: qpress.deDie jüngsten Ereignisse im kleinen Zypern, einer Insel irgendwo im EU-Raum ohne irgendwelche Bedeutung, haben Empörungsschreie bei Medien und Politikern ausgelöst. Politiker zeigen sich entrüstet über die dreiste Konfiskation von jedem zehnten Euro von zypriotischen Konten. Sie beschuldigen Zypern des „räuberhaften“ Vorgehens und werfen ihnen Missachtung grundsätzlicher Eigentumsrechte vor. Ja, wenn Heuchelei wehtun würde, würden die betreffenden Politiker zusammengekrümmt in Agonie auf dem Boden liegen.

Demokratie am Gängelband des internationalen Kapitalismus

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Ohne Sami Sawiris geht im Kanton Uri ein ganzes Tal Konkurs. Ohne den Österreicher Peter Püringer würde Vitznau nicht mehr existieren. Ohne den deutschen Investor mit seiner luxemburgischen Firma würde in Ebikon keine „Mall of Switzerland“ entstehen. Die Titelseite der NLZ vom hohen Donnerstag reicht, um zu erkennen: Hier stimmt etwas nicht.

Ostern: 4-Tage-Wochenende - doch, warum eigentlich?

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Jann-Andrea ThönyDie Kenntnisse über Ostern und seine Hintergründe enden bei vielen beim jährlichen Osterferienstau, dem Schoggihasen oder dem Osterei. Und jene, die wissen, dass die freien Tage auf den Tod Jesu Christi und dessen Auferstehung zurückgehen, glauben selbst nur selten daran. Nachfolgend möchte ich einige persönliche Gedanken zu diesem historisch einschneidenden Ereignis weitergeben.

Der Bergier-Skandal - systematische Geschichtsverdrehung

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Luzi Stamm (Bild: ZVG)Der reisserische Tagesschau-Bericht nach den Aussagen von Bundepräsident Maurer zum «Holocaust-Gedenktag» (27.1.2013) hatte immerhin eine positive Seite: Der noch lebende französische «Nazi-Jäger» Serge Klarsfeld rief in Erinnerung, dass die Zahlen der angeblich während des Zweiten Weltkriegs zurückgewiesenen Flüchtlinge im Bergier-Bericht schlicht und einfach falsch sind.

Wenn der Feuerteufel zum Brandlöscher wird

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Olivier KesslerKürzlich liess der Bundesrat die Katze aus dem Sack. In Zukunft soll es ein sogenannter „antizyklischer Kapitalpuffer“ richten. Dieser soll der Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt vorbeugen. Der Bundesrat erfüllt damit die Wünsche der Schweizerischen Nationalbank (SNB), welche die neue Regulierung explizit empfohlen hat. In Anbetracht dieser Massnahme könnte der durchschnittliche Betrachter den Eindruck erlangen, die SNB denke stabilitätsorientiert und wolle für Land und Leute nur das Beste. Tatsächlich geniesst die Nationalbank in weiten Teilen der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Zu Unrecht.

Hirntumor als Inspiration?

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Leserbrief zur Abstimmungsvorlage über die Änderung des Raumplanungsgesetzes - in Reaktion auf den Artikel "Wir dürfen nicht ungestüm bauen" in der Neuen Luzerner Zeitung vom 30. Januar 2013. Die Neue LZ hat den Leserbrief bis heute nicht veröffentlicht.

Linksextremismus-Debatte um Res Strehle: Auf dem linken Auge blind?

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Res Strehle auf einem Polizeifoto, nachdem er am 12. Januar 1984 in Zürich verhaftet wurde. Bild: weltwoche.chWie die "Weltwoche" berichtet, verkehrte Res Strehle (Jahrgang 1951), Chefredaktor des "Tages-Anzeigers", bis ins höhere Erwachsenenalter im gewaltbereiten, linksextremen Milieu. Er wohnte mit Bombenlegern und gesuchten Terroristen zusammen und legitimierte bis in die 90er-Jahre Gewalt von Linksextremen. Bis heute hat sich Res Strehle nicht von seiner "irritierenden Nähe zum Linksextremismus" (Weltwoche) distanziert. Strehle spricht von einer Kampagne. Kommentatoren und Meinungsmacher stellen sich unisono hinter ihn.

Gute Jihadisten, Böse Jihadisten

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Angesichts der aktuellen Bombenkampagne Frankreichs im westafrikanischen Staat Mali, welche nicht nur die Franzosen selbst überrascht hat, muss ich dieses Thema aufgreifen, da die Doppelmoral zwischen diesem erneuten Krieg in einem vorwiegend muslimischen Land und dem Krieg in Syrien nicht von der Hand zu weisen ist.

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Lichte Gedichte

Konsum

Man kann nicht existieren, ohne zu konsumieren,

Doch sollte man dazu bemerken:
Der Konsum kann Einen zum Sklaven machen

Mehr Seele steckt in eigenen Werken.
Liebe lieber Menschen statt tote Sachen.&...

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Sicherheitslücke im WLAN – Auch ein Schweizer Internetprovider betroffen

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Seit Ende Dezember ist bekannt, dass die auf WLAN-Geräten weit verbreitete Technologie WPS eine signifikante Schwachstelle aufweist. Betroffene Nutzer mit einem für die Schwachstelle geeigneten Gerät ...

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