Mittwoch, 12. Dezember 2018

Letztes Update 22.03.2016 22:37

You are here: Standpunkte Kolumnen Luzerner Kantonsratswahlen 2011 – mögen die Spiele beginnen!

Luzerner Kantonsratswahlen 2011 – mögen die Spiele beginnen!

E-Mail Drucken PDF

Anian LiebrandDer Wahlkampf für die Luzerner Gesamterneuerungswahlen vom 10. April 2011 läuft auf Hochtouren. Die Parteien aller Wahlkreise nominieren ihre Kandidaten für den Kantonsrat, Anlässe werden angesagt und die angehenden Regierungsräte bringen sich und ihre Positionen in Stellung. Auch ich nehme an den Wahlen teil, als Kantonsratskandidat für die SVP Amt Sursee. Sowohl als Direktbetroffener als auch aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung merke ich, dass die sehnsüchtig erwartete heisse Phase des Wahlkampfes nun begonnen hat.

Ich freue mich - auf den engagierten Wettstreit der Argumente, auf harte, aber faire Debatten mit den politischen Mitbewerbern und schlussendlich fiebere ich gespannt dem Entscheid der Wählerschaft entgegen. Denn es gilt: Wahltag ist Zahltag. Alleine der Wähler hat es in der Hand zu bestimmen, welche Personen seine Interessen in den nächsten vier Jahren vertreten werden. Ich hoffe, möglichst viele Stimmberechtigte machen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und nutzen ihr einzigartiges Mitbestimmungsrecht. „Wer nicht mit entscheidet, über den wird entschieden!"

Zur politischen Tradition einer intakten Demokratie gehört es, dass mit harten Bandagen gekämpft wird. Ein guter Wahlkampf lebt von einem aktiven Wetteifern unter den Parteien und Kandidaten. Der Wähler muss sehen können, in welchen Punkten sich die Verkäufer (sprich: Parteien und Kandidaten) in ihren Angeboten unterscheiden. Es braucht Diskussionen mit vielen verschiedenen und gegensätzlichen Meinungen. Dazu gehört es auch, seine Standpunkte offensiv und kreativ präsentieren zu dürfen. Politiker sollen, ja müssen ihre Gegner kritisieren dürfen.

Dabei ist es für mich logisch, dass stets die Inhalte zählen. Ich persönlich werde mich im kommenden Wahlkampf davor hüten, politische Gegner auf der persönlichen Ebene anzugreifen. Es darf hart zu gehen - man muss allerdings zwischen politischen Differenzen und Privatem unterscheiden können. Guter Stil zeigt sich nicht darin, in dem man profillose Politik betreibt ohne klare Positionen zu beziehen. Vielmehr bedeutet Stil, sein Gegenüber als Mensch zu akzeptieren - ohne gleicher Meinung sein zu müssen. Das heisst im Klartext: Gegner sind nicht als Feinde zu sehen, sondern als Konkurrenten, hinter denen immer auch ein Mensch mit Gefühlen und einem Empfinden steckt.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende und lehrreiche Zeit sowie einen allseits fair geführten Wahlkampf im politischen Ausnahmejahr 2011!


Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Am Samstag, 7. Dezember 2013, weihte der Verein Kulturschaffende Littau beim Bodenhof 4 im Ortsteil Littau den „ersten Wildwechsel der Stadt Luzern“ ein. Dabei wurde symbolisch die fü...
Weiterlesen...
Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Das lange Warten hat bald ein Ende: Am Freitag, 28. Juni 2013, erblickt das neue Album des Österreichischen Info-Rappers Kilez More das Licht der Welt. „Rapvolution“ soll die Menschen zum Mi... Weiterlesen...


Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Seitdem bekannt ist, dass die NSA mehr oder weniger den kompletten Datenverkehr jedes einzelnen Bürgers überwachen kann, wurden auf den verschiedensten Ebenen Massnahmen und Möglichkeiten entwickelt, ...

Weiterlesen...
Threema wird nicht OpenSource

Threema wird nicht OpenSource

Der Artikel „Schluss mit Mythen rund um Threema“ hat ein unerwartet grosses Echo hervorgerufen. So wurden im Anschluss an diesen Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen kontroverse Diskussionen geführ...

Weiterlesen...
powered by withweb