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Wahre Strippenzieher – haben's die Jusos wirklich begriffen?

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Vom 9. bis 12. Juni tagt die dubiose Bilderberg-Gruppe in St. Moritz. Die Jusos wollen dagegen demonstrieren. Haben sie wirklich begriffen, was sie tun?

Seit 1954 feilen die Bilderberger im Geheimen an ihren Plänen zur Umgestaltung der Welt. Die Medien schwiegen die brisanten, jährlich stattfindenden Treffen bislang weitgehend tot. Schliesslich nehmen die Chefs der grossen Medienhäuser ebenfalls regelmässig daran teil und befolgen den fragwürdigen Geheimhaltungs-Kodex strikt. Auch in der Schweiz weiss bloss ein Bruchteil der Bevölkerung von der Existenz der Bilderberger-Konferenzen. Geschweige denn von deren Zielen. Dieser Umstand hat sich in den letzten Wochen erfreulicherweise leicht verbessert. Der Grund: Der Elite-Verein trifft sich dieses Jahr zum fünften Mal in der Schweiz, im bündnerischen St. Moritz.

Letztmals „beehrten" die Bilderberger unser Land 1995, als man den Bürgenstock bei Luzern tagelang in „eine Festung" verwandelte, wie die „Luzerner Neuesten Nachrichten" damals titelten. Seit der diesjährige Tagungsort bekannt ist, brodelt es im Weltnetz. Das mittlerweile auch offiziell bestätigte Treffen in St. Moritz hat zudem eine unverhofft beachtliche Resonanz in den Schweizer Medien ausgelöst, was sicher auf den wachsenden Einfluss der alternativen Blogs und Medienplattformen zurückzuführen ist. Nach deren ausführlichen Recherche-Arbeiten berichteten unter anderen der „Sonntag" und „20 Minuten" ausführlich. Der Wall der Geheimniskrämerei konnte so ein Stück weit durchbrochen werden.

Alle Schweizer, die es wissen wollen, wissen jetzt von der Bilderberg-Konferenz in St. Moritz. Darunter sind offenbar auch die Jungsozialisten (Juso), die eine Kundgebung „gegen Scheindemokraten und Marktradikale" angekündigt haben. Die Jungpartei bewies Mut, indem sie das von Schweizer Politikern bis anhin tunlichst umschiffte Bilderberg-Meeting politisch thematisiert. Doch wissen die Jusos überhaupt, worauf sie sich damit einlassen? Wissen sie um die verdeckten Pläne der Welt-Zentralisten? Ein grosses Fragezeichen ist gerechtfertigt. Eine tiefere Analyse beweist: Die Schweizer Jungsozialisten spielen der zentralistischen Machtelite mit ihrer kopflosen Öffnungspolitik direkt in die Hände!

Der Juso-Präsident schreibt von den „Mächtigen der neoliberalen Welt" und dass dort „die politischen und wirtschaftlichen Weichen für Deregulierung und Ausbeutung" gestellt würden. Das ist wohl richtig. Auf die Details geht er aber nicht ein. Nehmen wir die Politik der Jusos mal genauer unter die Lupe und vergleichen sie mit den Plänen, welche die Bilderberger verfolgen. Ob der Juso-Chef wohl weiss, dass es die Bilderberger waren, welche die Europäische Union entworfen haben, nach der die Jusos so sehnsüchtig streben? Wissen die Jusos, dass ein undemokratischer Europäischer Zentralstaat (EU) für die Bilderberger bloss ein Etappenziel zur Einheitswelt ohne souveräne Nationalstaaten darstellt?

Wie heisst doch ein guter alter Bibelvers, mit dem Jesus seine Peiniger vor Gott entschuldigt: „Denn sie wissen nicht, was sie tun..."

Komitee gegen Bilderberg gegründet
Info8.ch hat Kenntnis von einem Komitee, das sich „Schweizer gegen Bilderberg" nennt. Mit einem eigenen Flyer will der Zusammenschluss die Widersprüche der Juso-Politik aufdecken. Hier geht's zum Flugblatt: „So dient die Juso den Bilderbergern"


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