Donnerstag, 23. November 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Neues Asylzentrum: Leserbrief zum Info-Anlass in Alpnach

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Die Informationsveranstaltung war ein Anlass gespickt mit Schalmeien, vollmundigen Versprechungen, Verharmlosungen, Beschränkung der elektronischen Medien und einer völlig unangebrachten Drohung, mir (nach drei Sätzen in meiner Wortmeldung), das Mikrofon zu entziehen. (Ich schwieg in der Folge). Die Haltung der Veranstalter zeigte sich auch in der einen Befehlsausgabe: „Keine Filmaufnahmen, keine Abstimmungen, – hiess es“.
 
Unglaublich, wie beschwichtigend und beschönigend ein Sachverhalt dargestellt werden kann und welchen Aufwand man betreibt, um die demokratisch entmündigte Bürgerschaft bei Laune zu halten.
 
Ein Grossaufgebot von „Fachleuten“ fand sich auf dem Podium der Sporthalle ein. Angefangen beim bekannten Moderator Romano Cuonz (CSP-Mitglied), der in beinahe väterlich anmutender Manier durch den Abend führte, dem Gemeindepräsidenten, der wohl die Aufgabe hatte zu schildern, wie problemlos der Aufenthalt von Asylanten im fernab dörflicher Umgebung gelegenen Eigenthal ablief. Eine Gemeindepräsidentin und eine Regierungsrätin, die betonten, wie sie gegen das Asylzentrum gekämpft haben. Hat der Kanton wirklich gegen das Zentrum inmitten der Dorfbevölkerung Alpnach „gekämpft“? Wir staunen, dass sich der Kanton gegen die Beamtenschaft des BFM/VBS nicht durchsetzen konnte. Überzeugend wirkte bei seinen Ausführungen einzig der Präsident der Korporation, der allerdings – und ehrlicherweise – gleich aufzeigte, dass es zwischen der Korporation und dem VBS um eine lange, partnerschaftliche Zusammenarbeit gehe.
 
Schliesslich war da noch der Beamte aus Bern. Der plauderte über die guten Erfahrungen, die er/man anderswo gemacht habe. An einen Einbruch in Nottwil erinnerte er sich. Ansonsten schien er schlecht informiert. Er verschwieg unangenehme Vorkommnisse; nicht nur jene in Nottwil. Von den Komplizen beim Einbruch – beide ehemalige und später untergetauchte Bewohner des Asylzentrums, – wusste Urs von Däniken offenbar nichts.
 
Auch die elf Polizeieisätze in drei Monaten waren dem Berner evtl. nicht bekannt und erst recht nichts wusste er vom Wachmann, der letzte Woche(!) mit einem Messer verletzt wurde.
 
Es reihte sich Ungeschicktes an Beschönigendes. Die Gemeindepräsidentin und der subalterne Beamte aus Bern versprachen vollmundig, dass es bei diesem sechsmonatigen Aufenthalt bleibe. Man mag über solche Aussagen staunen, zumal diese Entscheidung nicht bei den beiden – sondern bei der Politik in Bern liegt. Grösse bewies der Romano Cuonz, der nach dem Anlass mir gegenüber eingestand, bei der Androhung des Wortentzuges überreagiert zu haben, Chapeau! 

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