Donnerstag, 23. November 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

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Zum Referendum gegen die Agrarpolitik 2014-17

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In den Medien ist zu lesen, dass das Referendum gegen die Agrarpolitik 2014-17 in der Zentralschweiz auf wenig Interesse stosse. Zum Glück machen wir da eine ganz andere Erfahrung. Wenn wir mit den Konsumenten und Steuerzahlern über die Landwirtschaft sprechen, kommt schon bald der Unmut über die grossen Maschinen, die die Strassen verstopfen, die Futter- und Jauchetransporte und auch über die masslosen Direktzahlungen auf.
 
Dies liess sich nach dem Bericht in einer Sonntagszeitung ganz klar feststellen. Wenn wir dann diesen Leuten erklären, dass gerade diese Landwirtschaft mit der neuen Agrarpolitik am meisten profitiert, ist das Einverständnis zum Referendum klar. Der Konsument und Steuerzahler will keine industrielle Landwirtschaft, die massiv mit Geldern gestützt wird.
 
Dass wir mit unseren Aussagen auch nicht falsch sind, zeigen uns die Rückmeldungen beim Beitragsrechner für die nächsten vier Jahre. Betriebe mit 50'000 Fr. und weniger verlieren zwischen 7'500 Fr. bis 20'000 Fr pro Jahr. Da der Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft nicht kleiner wird, ist klar, dass dieses Geld zu den grossen Betrieben, die bereits heute viel Geld erhalten, umgelagert wird. Dies macht keinen Sinn, da ja diese Betriebe, nach dem Wirtschaftsprinzip, eigentlich mit weniger Geld auskommen müssten.
 
Im Weiteren musste uns der Luzerner Bauernverband recht geben, dass es nicht möglich ist, wie das BLW behauptet, diesen Verlust an Direktzahlungen über die ökologischen Leistungen zu kompensieren. Auf die Frage, was ich machen soll, dass ich von meinen 18'000 Fr. nicht 40% verliere, bekam ich die Antwort, man wisse auch nicht, wie ich dieses Geld wieder einnehmen könne. Man habe bemerkt, dass einige Betriebe dies nicht kompensieren können. Von uns aus verlieren alle, entweder an Direktzahlungen oder wenn man die wirtschaftliche Produktion von Nahrungsmitteln einschränken muss, an Produktionseinnahmen. Dies sind vor allem kleine und mittlere Familienbetriebe. Diese Bauern verstehen ihre Aufgabe in einer ökologischen und nachhaltigen Produktion von gesunden Nahrungsmitteln, und der Staat will diese Betriebe vernichten.
 
Darum braucht es das Referendum, damit die Konsumenten und Steuerzahler darüber entscheiden können, was sie für eine Landwirtschaft wollen. Unterstützen Sie das Referendum! Unterschreiben Sie jetzt!
 
Familie Müller, Trutigen, 6203 Sempach Station
 
Weitere Infos: Landwirtschaft2020.ch
 

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