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So ist das Vermögen verteilt – die Schweiz liegt vorne!

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Bild: wikipedia.deDas globale Geldvermögen ist 2009 um 7,5 Prozent gewachsen. Allerdings konnten die Vermögensverluste infolge der Finanzkrise noch nicht ausgeglichen werden. Immerhin: Die grosse Wohlstandslücke zwischen armen und reichen Ländern verkleinert sich. Das behauptet zumindest der Global Wealth Report der Allianz. Ausserdem zeigt sich, dass die Schweiz, als kleinstes Industrieland, immer noch an der Spitze der wohlhabendsten Länder behaupten kann.
 
Schweizer am wohlhabendsten
Mit einem Pro-Kopf-Geldvermögen von 163'730 Euro (rund 210'000 Franken) steht die Schweiz laut Allianz Global Wealth Report weltweit einsam an der Spitze. Auf den Plätzen 2 bis 5 folgen die USA, Dänemark, die Niederlande und Japan. Deutschland liegt auf Platz 16. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Pro-Kopf-Geldvermögen der Haushalte in Europas Industrieländern lag Ende 2009 bei 61‘940 Euro (rund 80'000 Franken). In den USA liegt dieser Wert bei 101‘762 Euro (rund 131'000 Franken), in Deutschland bei 56'856 Euro (rund 73'000 Franken). Die Analyse von 50 Staaten zeigt, dass die Vermögensverluste infolge der Finanzkrise noch nicht ausgeglichen werden konnten. Trotz eines kräftigen Anstiegs von 7,5 Prozent lag das globale Geldvermögen Ende 2009 mit 82'230 Billionen Euro immer noch knapp 4 Prozent unter dem Vor-Krisen-Niveau. „Über diese Verluste der Sparer wird bisher viel zu wenig gesprochen“, sagt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz.
 
Geldmenge steigt, nicht aber die realen Werte
Das globale Geldvermögen ist seit 2001 durchschnittlich um 3,7 Prozent gewachsen und damit langsamer als die nominale Wirtschaftsleistung. Dass das Geldvolumen steigt, ohne dass dafür ein realer Gegenwert entsteht, ist laut kritischen Experten eines der grössten Probleme unserer Zeit. Darunter leidet die ganze Bevölkerung, weil eine erhöhte Geldmenge zu mehr Inflation und folglich einer Geldentwertung führt. Wenn der Wert des Geldes sinkt, schadet das insbesondere den sparsamen Menschen, deren Anlagen an Wert verlieren, während die Spekulanten profitieren.
 
Amerikaner, Griechen, Spanier verlieren
In der Pro-Kopf-Betrachtung lag das Geldvermögens-Wachstum mit 2,8 Prozent in den letzten zehn Jahren unter der durchschnittlichen Geldentwertung von weltweit 3,4 Prozent. Die grössten Verlierer der Finanzkrise sind beinahe ausschliesslich etablierte Industrieländer – mit den USA, Griechenland und Spanien an der Spitze.
 
Ärmere Länder holen auf
Das Geldvermögen in den Schwellenländern wuchs in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 13 bis 17 Prozent pro Jahr. „Die ärmeren Länder holen auf; die Wohlstandslücke ist durch die Finanzkrise etwas kleiner geworden. Zu Beginn des Jahrzehnts war das Geldvermögen in den reichen Ländern noch 135-mal so hoch wie in den armen Ländern. Inzwischen hat sich dieser Wert auf 45 verringert. Allerdings sind die absoluten Unterschiede noch immer sehr gross. Das Geldvermögen ist weltweit weiterhin sehr ungleich verteilt. Nordamerika, Westeuropa und Japan verfügen zusammen über 85 Prozent des gesamten globalen Geldvermögens“, so Heise.
 
Vermögensverteilung nach Ländern
Die Analyse der Vermögensverteilung nach Ländern lässt die Unterschiede innerhalb der einzelnen Länder unberücksichtigt. Der Allianz Global Wealth Report berechnet daher auch das durchschnittliche Pro-Kopf Vermögen je Bevölkerungs-Zehntel innerhalb der untersuchten Länder. Demnach zählen weltweit 565 Millionen Menschen zur Vermögensmittelschicht (Pro-Kopf-Geldvermögen 5'300 bis 31'600 Euro); mehr als die Hälfte von ihnen stammt nicht aus den Industrieländern. Im Jahr 2000 zählte die Vermögensmittelschicht erst 300 Millionen Menschen. 493 Millionen Menschen können weltweit zur Vermögensoberschicht gerechnet werden. Die überwältigende Mehrheit davon lebt in den Industrieländern; aber immerhin 35 Millionen Menschen mit hohen Vermögen stammen aus den ärmeren Ländern.

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