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Stuttgart 21 - Polizeigewalt gegen Bürger überbordet

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Demonstranten gegen Bei erneuten Demonstrationen gegen das Mega-Projekt "Stuttgart 21" ist die Lage am heutigen Donnerstag, 30. September 2010, eskaliert. Nachdem tausende Bürger im Stuttgarter Schlosspark gegen die Abholzung von insgesamt 300 Bäumen, die im Zuge des Bahnprojektes weg müssen, demonstrierten, setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Folge: 300 bis 400 Menschen erlitten Augenverletzungen, 90 befinden sich in ambulanter Behandlung. Viele Bürger zeigen sich entsetzt und beunruhigt ob der massiven Härte der Polizei. Für am Freitag, 1. Oktober 2010, ruft ein breites Bündnis zu einer weiteren Grossdemo gegen "Stuttgart 21" auf.

Mega-Projekt unter Beschuss
Unter den vielen Demonstranten waren auch über 1'000 Kinder und Jugendliche. Einige Bürger ketteten sich an die Baumkronen, von denen sie die Polizei runterholte. Die Bäume im Stuttgarter Schlosspark sind über 200 Jahre alt. Selbst im 2. Weltkrieg, wo im Winter extreme Kälte und Not herrschte, wurden sie von den Stuttgartern nicht abgeholzt, sondern als wichtiger Bestandteil der Stadt verteidigt. Zur Einrichtung der Baustelle des Projekts "Stuttgart 21" müssen nun zunächst 25 Bäume gefällt werden. Dieses sieht den Umbau des Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation vor. Kritiker bemängeln absehbare Kosten-Überschreitungen im Milliardenbereich und die drohende Umweltverschandelung.

"Protest wird schärfer"
Um den Beginn der Bauarbeiten trotz der Bürgerproteste zu ermöglichen, waren laut Behördenangaben 600 Polizisten im Einsatz, die meisten von ihnen in Kampfmontur und "hochgerüstet". Mit dem friedlichen "Parkschützern" gingen sie hart ins Gericht. Das beweisen die unzähligen Videos, welche die Demonstranten mit ihren Mobilfunkgeräten aufgenommen haben. Die Gegner von Stuttgart 21 haben derweil weitere Protestaktionen angekündigt. "Unser Protest wird schärfer", so bewerben sie ihre am Freitag, 1. Oktober, stattfindende Demo.

Hier ein Video zu den Donnerstags-Protesten:


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